Vom Lech bis an den Bodensee Wie kommt der schwäbische Fasching ins Fernsehen?
Welche Tanzmariechen, Showtanzgruppen, Narren und Kabarettisten sind die besten im ganzen Schwabenland? Zwei Jahre bevor die erste Sendung "Schwaben weissblau - hurra und helau" im Fernsehen zu sehen war, haben Redakteure des BR sorgfältig recherchiert und ermittelt. Vom Lech bis zum Bodensee waren sie unterwegs, um am Ende eine vielfältige Mischung präsentieren zu können.
Mit Erfolg: Ihr Baby, die TV-Prunksitzung "Schwaben-weissblau hurra und helau" wird 2010 sieben Jahre alt. "Es war unser großes Ziel den Bezirk Schwaben in einer Faschingssendung bunt und vielfältig zu präsentieren", so Eugen Müller, Präsident der Bayerisch-Schwäbischen Fastnachtsvereine (BSF), mit dem der BR eng zusammenarbeitet.
Von der Faschingsdiaspora zur Narrenhochburg
Und der Erfolg gibt den Veranstaltern recht: Konstant hohe Einschaltquoten nicht nur in Bayern sondern auch in Baden-Württemberg und Hessen zeigen klar: Aus der Faschings-Diaspora Memmingen wird eine Narrenhochburg. "Der schwäbische Humor ist eben sehr hintergründig und schlitzohrig", erklärt der Faschingspräsident, "Schwaben sprechen nicht so viel, sie überlegen viel - und dafür sitzt dann die Pointe". Und das ist auch das besondere am Fasching in Schwaben: Er ist echt.
"Unser Fasching ist ein urtypisches, natürliches Gewächs", so Müller.

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