Baden gehen Winterschwimmen in Neuburg a. d. Donau
Es war ein Rettungstaucher aus Neuburg an der Donau, der 1969 bei der örtlichen Wasserwacht den Vorschlag machte, doch mal eine Übung im Januar durchzuführen. So kam es zum 1. Donauschwimmen mit damals nur acht Teilnehmern.
Heute sind es über 2.000 Winterschwimmer, die am Donauschwimmen, einer Art Faschingsumzug im Wasser, teilnehmen und deren Gefährte am Schluss prämiert werden. "Schwaben und Altbayern" besuchte die Ortsgruppe "Markt Schwaben" der BRK-Wasserwacht und sah bei deren Vorbereitungen zu. Die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer wählten dieses Jahr für ihr Wassergefährt das Motto "200 Jahre Biergarten".
Entstehungsgeschichte des Neuburger Donauschwimmens
Bei einer Vorstandssitzung der Wasserwacht Neuburg an der Donau fragte Ende 1969 der Rettungstaucher Alois Paulus an, ob die Taucher der Ortsgruppe auch im Winter in die Donau gehen könnten, um ihre Einsatzbereitschaft bei widrigeren Wetterbedingungen zu testen. Ein Wasserunfall halte sich schließlich nicht unbedingt an Jahreszeiten. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Am Samstag, dem 24.01.1970, war es dann soweit, dass insgesamt acht Teilnehmer zum 1. Donauschwimmen an den Start gingen. Damals war es noch eine verkürzte Strecke vom Brandl-Bad bis zum Bootshaus. Heute findet der Start im 4 km entfernten Bittenbrunn (Staustufe) statt.
Mehr Informationen zum Donauschwimmen finden Sie im Internet unter:

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