"Fein sein, beinander bleiben"...
Fein sein, beinander bleibn Die Well-Familie in den Münchner Kammerspielen
Eine etwas andere Hausmusik mit sechs der fünfzehn Geschwister Well feiert unter der Leitung von Regisseur Franz Wittenbrink am Sonntag an den Münchner Kammerspielen Premiere.
Was den Komponisten und Regisseur Franz Wittenbrink mit der Familie Well verbindet, ist neben der Liebe zur Musik und vielen politischen Ansichten die große Zahl an Geschwistern: Wittenbrink, übrigens ein Neffe von Alfons Goppel, hat immerhin auch zwölf Brüder und Schwestern.
Der Abend an den Kammer-spielen ist als eine Art "Familienaufstellung" gedacht, weniger in Worten als mit Instrumenten. Bühnengäste sind Gerhard Polt und Georg Ringsgwandl. Wie früher ist der 92-jährigen Traudl Well, der Mutter der Biermösl Blosn, Well-Buam und Wellküren, ein Platz auf der Bühne reserviert. Bei den Proben sagte sie, das Schönste in ihrem Leben sei, wenn die ganze Familie beinander ist. Dass das nicht immer einfach war und ist, zeigt der Abend "Fein sein, beinander bleiben" in den Münchner Kammerspielen.

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