Puddingstreit "Paula" versus "Flecki"
Der Puddingstreit ist entschieden: Aldi darf seinen Pudding "Flecki" weiter verkaufen – auch wenn er dem Pudding "Paula" von Dr. Oetker ähnelt.
Was hat ein Schoko-Vanille-Pudding mit einem Kuhfell zu tun? Und wieso heißt der Pudding "Paula"? Und was hat "Paula" mit "Flecki" zu tun?
Nach "Paula" kam "Flecki"
"Paula" ist bei Kinder äußerst beliebt. Vor sieben Jahren hatte das Unternehmen Dr. Oetker den Schoko-Vanille-Pudding auf den Markt gebracht und weil der Pudding aussieht wie ein Kuhfell (vermutlich von einer Kuh namens Paula) und diese Idee so erfolgreich war, hatte der Konzern sich das Puddingdesign schützen lassen. Dann aber kam Aldi und kopierte den Paula-Pudding, nannte ihn "Flecki" und war damit auch erfolgreich, so dass Dr. Oetker Aldi den Flecki-Pudding verbieten lassen wollte.
Kuhpudding ist Zuckerbombe
Vor dem Landgericht Düsseldorf wurde lange verhandelt, bis jetzt das Urteil fiel: Aldi darf "Flecki" weiter verkaufen, Pech für Dr. Oetker. Die Kinder dürfen sich also über die Puddingvielfalt im Kuhdesign weiterfreuen, die Eltern aber sollten auf die Becher schauen: Die Verbraucherschutzorganisation "foodwatch" hatte "Paula" unter die Top-Ten der zuckerhaltigsten Kinderlebensmittel eingereiht. Der Paula-Pudding kann mit 13 Prozent Zucker aufwarten, das sind 16,3 Gramm oder umgerechnet 6 Stück Würfelzucker pro Becher. Vermutlich sieht es bei "Flecki" nicht anders aus.

Wetter
