Papsthaus Begegnungszentrum in Regensburg
Das ehemalige Wohnhaus von Papst Benedikt im Regensburger Vorort Pentling wurde nun als Begegnungsstätte eingeweiht. Es soll kein Museum sein, der Besucher kann vielmehr in einen lebendigen Austausch mit der Theologie Papst Benedikts treten.
Im Haus wird das Werk des früheren Professors und jetzigen Heiligen Vaters dargestellt. Das Haus, in dem der Theologieprofessor Joseph Ratzinger seit 1970 und bis zur Berufung als Erzbischof von München und Freising im Jahr 1977 gelebt hatte, war in den vergangenen Monaten renoviert worden.
Heimat und Theologie
"Wer den Heiligen Vater ein bisschen persönlich kennt, der weiß, was für ihn Regensburg, was ihm Heimat bedeutet. Und dass dieses Bewusstsein auch immer eingebettet ist in seine ganze Theologie", sagte der Regensburger Diözesanadministrator Wilhelm Gegenfurtner." Dies alles werde in der neuen Begegnungsstätte dargestellt." Gegenfurtner kennt den heutigen Papst seit rund 40 Jahren. Er hatte den Theologieprofessor Joseph Ratzinger als Student und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Regensburg kennengelernt.
Gegen Vermarktung Benedikts
Gegenfurtner ist gegen die intensiven Vermarktung von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. "Diese Angst ist immer da, dass man eine Person und ihr Werk inflationär besetzt", sagte Gegenfurtne. Er sei davon überzeugt, dass das neue Papsthaus dieser Entwicklung entgegen trete. "Es ist ein Unterschied, ob ich sage, ich verkaufe jetzt eine Papst-Breze, oder ich stelle ein Gebäude zur Verfügung, in dem man sich mit seiner Person und den Inhalten beschäftigen kann."

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