Moderatoren Wer präsentiert die Rundschau-Sendungen?
Sie sind die Köpfe des Nachrichten-Flagschiffs im Bayerischen Fernsehen: die Moderatoren der Rundschau, des Rundschau-Magazins und der Rundschau-Nachtausgabe. Und das sind die glorreichen Sieben ...
Rundschau
"Miss Rundschau": Susanne Franke
Als ich anfing, gab es Journalisten "wie Sand am Meer". Mir wurde also von diesem Beruf abgeraten und eine Stelle als Bibliothekarin empfohlen. Ich nahm den Rat jedoch als Herausforderung an. Ich machte an der Uni meinen Abschluss als Diplom-Journalistin, volontierte beim Radio, absolvierte mehrere Zeitungspraktika, zum Beispiel beim Freisinger Tagblatt/Münchner Merkur.
Nächste Station war der BR: dort arbeitete ich zunächst als Reporterin für den Hörfunk. Im Fernsehen führte ich dann durch das "ARD-Wirtschaftstelegramm", durch BR-Magazin-Sendungen wie "Frauensache", "Bayernzeit" und Sondersendungen, moderierte auch bei 3Sat und Deutsche Welle-tv in Berlin. Auslandserfahrung konnte ich bei der BBC in London sammeln. In der Rundschau-Redaktion arbeite ich seit 1993, zusammen mit einem tollen Team hinter den Kulissen.
"Mister Rundschau": Stefan Scheider
"Sie san koa Bayer, oder?" Aber natürlich bin ich einer! Geboren in Regensburg (Jahrgang 1962) und wohnhaft am Fuße des Wallbergs - schon zwei Eigenschaften, die einen Bayern ausmachen (auch wenn er eher hochdeutsch spricht).
Jetzt darf ich mich noch einmal richtig vorstellen: Stefan Scheider, Bayer und Steinbock, Diplom-Journalist und seit 1990 hinter und vor der Kamera beim BR im Einsatz. In den Rundschau-Wochen stehe ich mit Leib und Seele vor der berühmten Weltkugel in unserem Studio. Ich versuche nicht nur, die Nachrichten veständlich zu präsentieren, sondern auch im Scheinwerferlicht Mensch zu bleiben. Und wenn eine Woche ohne Rundschau anbricht, moderiere ich entweder das ARD-Mittagsmagazin oder sitze zuhause am Computer und bastle eine 3D-Animation oder einen Clip für neue Sendungen. Kurz: Keine Woche ist wie die andere, nicht zuletzt deshalb liebe ich diesen Job!
"Unser Mann am Wochenende": Marc Sauber
"Grüß Gott und herzlich willkommen zur Rundschau!" – seit 2008 begrüße ich die Zuschauer aus unserem Nachrichten-Studio in München-Freimann. Wenn ich nicht vor der Kamera stehe, arbeite ich in der Pressestelle des BR oder bin als Reporter für die Rundschau und die ARD-Tagesschau unterwegs.
"Im Vergleich zum Journalismus ist die Juristerei meist ohne Reiz", hat ein Kollege mal gesagt – diese Erfahrung kann ich teilen. So zog es mich bereits während meines Jurastudiums in die Medien. Erste Erfahrungen am Mikrofon machte ich bei einem Münchner Radiosender, und nach einem kurzen Abstecher zum ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg begann mein Volontariat beim BR in München. In dieser Zeit konnte ich das journalistische Arbeiten in unseren Hörfunk- und Fernsehredaktionen von der Pike auf lernen. Im Anschluss ging es für mich direkt ins Rundschau-Team.
Von meiner Heimat München aus starte ich gerne in Richtung Süden und verbringe einen Tag in den bayerischen Bergen oder an den herrlichen Seen im Voralpenland. Mindestens einmal im Jahr zieht es mich in die Ferne, um auch Land und Leute fremder Kulturen kennenzulernen. Ich freue mich auf unsere nächste gemeinsame Rundschau! Bis dahin, alles Gute und "bleiben Sie Sauber!"
Rundschau Magazin
Der weibliche Part im Rundschau-Magazin: Anouschka Horn
Als gebürtiges Münchner Kindl liebe ich Bayern und die Bayern. In Nymphenburg bin ich zur Schule gegangen, an der Ludwig-Maximilians-Universität habe ich Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Geschichte studiert. Leben heißt für mich Begegnung. Ich bin neugierig auf Menschen und als Journalistin darf ich ihnen Löcher in den Bauch fragen. Das Rundschau-Magazin zu moderieren, ist eine spannende und schöne Aufgabe, auch deshalb, weil ich im Bayerischen Fernsehen mit wundervollen Kollegen zusammenarbeiten kann.
Der männliche Part im Rundschau-Magazin: Florian Fischer-Fabian
Ich bin ein News-Junkie! Ein Nachrichten-Freak! Ich sehe jede wichtige Informationssendung im deutschen Fernsehen und lese Mengen von Tageszeitungen. Ob gedruckt oder gesprochen - Nachrichten sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Diese Leidenschaft habe ich zu meinem Beruf gemacht. Gelernt habe ich von der Pike auf, beim "Garmisch-Partenkirchner Tagblatt" und beim "Münchner Merkur". Es folgten Wanderjahre als freier Autor für Illustrierte und Tageszeitungen.
Vor der Kamera stehe ich seit 1984. Seitdem habe ich wohl einige tausend Nachrichtensendungen und Talk-Shows moderiert, bei SAT1, n-tv, ProSieben, Premiere und beim Bayerischen Fernsehen. Allein elf Jahre lang war ich Reporter an der Deutschen Börse. Der Lohn war die Goldene Kamera, mit dem das Team der "Telebörse" ausgezeichnet wurde. Das "Rundschau-Magazin" ist seit 2007 die neue Herausforderung in meinem Berufsleben. Mein Ziel ist es, das Weltgeschehen sachlich und verständlich in die Wohnzimmer unserer Zuschauer zu bringen. Und ich will meinen Gesprächspartnern die Fragen stellen, die die Zuschauer bewegen. Daran arbeite ich, jeden Tag aufs Neue.
Rundschau Nacht
Unsere Frau in der Nacht: Sophie von Puttkamer
Geboren und aufgewachsen bin ich in München. Während meines Studiums der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie zog es mich für einige Jahre nach Berlin. Dort lernte ich mein journalistisches Handwerk bei einem TV-Volontariat. Anschließend arbeitete ich als Redakteurin, Reporterin und Moderatorin bei Sat1, N24, Spiegel TV und der Deutschen Welle und im Hörfunk bei Radio Eins und Radio Fritz (beides RBB).
Zurück in der geliebten Heimat fand ich meinen Weg zum Bayerischen Rundfunk. Seit 2010 arbeite ich im Hörfunk bei B5 aktuell am Mikro und in der Redaktion - und jetzt auch für die Rundschau Nacht. Ich liebe meine Arbeit, weil: Ich darf neugierig sein, überall Informationen sammeln und nachhaken, mich jeden Tag mit aktuellen Themen beschäftigen und interessante Menschen aus allen Bereichen des Lebens kennenlernen. Diese Begeisterung versuche ich jedes Mal in meine Präsentation zu übertragen, damit Sie am Ende des Tages gut informiert und mit einem angenehmen Gefühl ins Bett gehen können.
Unser Mann in der Nacht: Richard Gutjahr
Lange Zeit war mir die Welt ziemlich egal. Tschernobyl, Golfkrieg, Waldsterben - das war für andere Leute, nicht für mich. Sie halten das für ignorant? Sie haben recht. Ich war 16, als die Mauer fiel. Damals besuchte ich eine Highschool in den USA. Mitten in der Einöde von Wyoming sah ich die Live-Berichte aus Berlin und begriff auf einmal: die spannendsten Geschichten schreibt das Leben.
Zurück in Deutschland fackelte ich nicht lange: ich bewarb mich an der Deutschen Journalistenschule in München und wurde aufgenommen. Der Rest ist schnell erzählt: Moderatoren-Jobs bei Radio Gong und Bayern3, Zwischenstopps bei "Live aus dem Alabama" (BR), "Süddeutsche Zeitung" und CNN in Washington DC. Mein Traum: eines Tages selbst einmal von fallenden Mauern zu berichten. Es sind noch viele übrig, die meisten in unserem Kopf.

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