Filmhochschulfest Nachschub für Hollywood
Das Internationale Filmfest der Filmhochschulen hat in München begonnen. Bis zum 19. November zeigt das Festival 50 Spielfilme, Animationen und Dokumentationen von Filmstudenten aus aller Welt. Sie wetteifern um Preise im Wert von mehr als 40 000 Euro.
Den Auftakt am Eröffnungsabend machte unter anderem die schwarze Komödie «Stevan M. Zivkoviv» aus Serbien, in der ein Mann aus Versehen für tot erklärt wird. Als er den Irrtum berichtigen will, stößt er auf aberwitzige Hindernisse. Gezeigt werden auch die Animation "Flamingo Pride" aus Potsdam und eine emotionale Mutter-Tochter-Geschichte einer Münchner Nachwuchsregisseurin.
Neue Leiterin
Das Hochschulfestival ist das erste Filmfest unter Leitung von Diana Iljine. Sie ist Nachfolgerin von Andreas Ströhl, der die Internationalen Münchner Filmwochen GmbH bis zum Sommer geleitet hat. Sie freue sich auf diese Arbeit, sagte Iljine am Mittwoch in München. Bei Filmen hätten die Zuschauer die Möglichkeit, Welten zu sehen und zu fühlen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten. Wichtig sei ihr auch die Vernetzung von Filmemachern aus verschiedenen Ländern. Die Zukunft des Films liege in internationalen Koproduktionen, erklärte die frühere Filmeinkäuferin und Medienberaterin.
Bis zum 19. November zeigt das Festival 50 Spielfilme, Animationen und Dokumentationen von Filmstudenten aus aller Welt. Sie wetteifern um Preise im Wert von mehr als 40 000 Euro. Jury-Präsident ist der Schauspieler und Regisseur Sebastian Schipper, der in gut einem Jahr als Märchenkönig "Ludwig II." im Kino zu sehen sein wird.

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