BR Fernsehen - Polizeiruf 110


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Polizeiruf 110 Vater unser

Als Kriminalhauptkommissar Tauber drei mysteriöse Holzkisten aus Montevideo erhält, ahnt er noch nicht, in welch verzwickten Fall er dabei verwickelt wird. Tauber gerät sogar unter Mordverdacht, weil er am Tatort gesehen wird. Obermaier möchte dem Kollegen helfen, doch der stellt sich stur.

Stand: 21.02.2011 | Archiv

Filmszene aus "Polizeiruf 110 - Vater unser" | Bild: BR/klick/C. A. Rieger

Drei Kisten aus Montevideo mit Materialien aus dem Zweiten Weltkrieg findet Tauber nichts ahnend vor seiner Wohnung. Seither wird er von Militaria-Sammlern belästigt.

Info:

Originaltitel: Polizeiruf 110 - Vater unser (D, 2004)
Regie: Bernd Schadewald
Darsteller: Michaela May, Edgar Selge, Nikolaus Paryla, Fritz Lichtenhahn, Franziska Walser
Buch: Christian Jeltsch
Länge: 90 Minuten
16:9, Dolby surround, Videotext, Audiodeskription

Vor allem ein Aquarell vom Walchensee ist von großer Bedeutung, dem allen voran der Journalist Schmitt hinterher jagt. Absender der mysteriösen Kisten ist ein gewisser Ferdinand Wittlich, der Tauber völlig unbekannt ist.

Während Tauber immer mehr von Militaria-Sammlern bedrängt wird, taucht unerwartet seine Schwester Eva auf. Mit ihr hat er seit Jahren keinen Kontakt mehr. Schuld an ihrem Zerwürfnis hat die ungeklärte Rolle, die ihr Vater, ein Pfarrer, in der nationalsozialistischen Zeit gespielt hat.

Jürgen Tauber (Edgar Selge) und seine Schwester Eva (Franziska Walser)

Das Interesse an dem Walchensee-Aquarell aus der 'Wittlich-Sammlung' ist ungebrochen. Deswegen lauert Schmitt eines Nachts Tauber sogar auf einer Eisenbahnbrücke auf, um es ihm abzukaufen. Als Schmitt jedoch am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, gerät Tauber unter Verdacht, denn er wurde am Tatort beobachtet. Jo Obermaier möchte ihrem Kollegen helfen, obwohl sie selbst mehr als genug Probleme hat. Aber Tauber schaltet auf stur. Hat er vielleicht doch etwas zu verbergen?


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