Franz von Defregger Vom Bergbauernbub zum Kunstprofessor
Mit Motiven aus seiner Bergheimat wurde der Maler aus dem Pustertal in München zu einem der populärsten Künstler der Prinzregentenzeit.
In jungen Jahren treibt es ihn unwiderstehlich fort aus seiner Bergheimat Osttirol. Haus und Hof verkauft er. Franz von Defregger (1835 bis 1921) wird zu einem der populärsten Maler des bayerisch-tirolischen Raumes im 19. Jahrhundert, Botschafter eines ursprünglichen Lebens in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs.
Die ländliche Welt, die er verlassen hat, macht er in ausdrucksstarken Gemälden weltbekannt. Es sind Bilder voller Kraft und Vitalität, verwurzelt in der Urwüchsigkeit des bäuerlichen Lebens, Momentaufnahmen dichtester Spannung in einem aufregenden Realismus.
Franz von Defregger, der Tiroler Bergbauernsohn, der in München zum Kunstprofessor berufen wurde und in den Adelsstand aufstieg, macht sich darüber hinaus in der Münchner Gesellschaft einen Namen als feinfühliger Portrait- und Landschaftsmaler.
Der Film von Eva Severini zeichnet Defreggers Leben nach, von seiner Jugendzeit im idyllischen Pustertal bis hin zu seiner Studienzeit in Paris, er lässt das bäuerliche Leben im Alpenraum und den Glanz der Münchner Gesellschaft zur Prinzregentenzeit wieder aufleben und entdeckt die wenig bekannten, doch meisterhaften Landschaftsstudien.

Wetter




