Dokumentarfilm Glamour vs. Paparazzi
Der Glamour der großen Hollywood-Studios, die Welt der Stars und das Phänomen der Paparazzi, der auf Prominente spezialisierten Pressefotografen, die sich oft durch ihre rücksichtslose Methoden auszeichnen, stehen im Mittelpunkt von Eckhart Schmidts Dokumentarfilm.
Der Glamour der großen Hollywood-Studios, die Welt der Stars und das Phänomen der Paparazzi, der auf Prominente spezialisierten Pressefotografen, die sich oft durch ihre rücksichtslose Methoden auszeichnen, stehen im Mittelpunkt von Eckhart Schmidts Dokumentarfilm. Schmidt spannt den Bogen von der glamourösen Star-Ikonografie der 1940er-Jahre bis zur (Selbst-)Vermarktung gegenwärtiger Popmusik- und Filmstars wie Paris Hilton, Britney Spears und Lindsay Lohan.
Er geht der Frage nach, warum das Publikum in der großen Zeit der Hollywood-Studios seine Stars gerne als Halbgötter inszeniert sah, während die Fans von heute sich offenbar lieber von den Skandalen und persönlichen Problemen der Stars unterhalten lassen. Zu Wort kommen dabei Glamour-Fotografen der alten Schule wie Wallace Seawell und Schauspielerinnen wie die für ihre Zusammenarbeit mit Otto Preminger bekannte Carol Lynley ("Der Kardinal", "Bunny Lake ist verschwunden").
Filminfo
Originaltitel: Glamour vs. Paparazzi (D, 2007)
Regie: Eckhart Schmidt
Länge: 60 Min.
Stereo + Orig./VoiceOver
Der Fotograf Dennis Stock, dessen James-Dean-Fotos legendär wurden, beschreibt den Wandel hin zu einem neuen, realistischen Star-Image. Susan Bernard, die Tochter des sagenumwobenen Marilyn-Monroe-Entdeckers Bruno Bernard, und Tom Kelley Jr., dessen Vater die skandalträchtigen Nackt-Fotos der Monroe geschossen hat, berichten vom Phänomen Marilyn Monroe. Und Ron Galella, der Vater des Paparazzi-Phänomens in den USA, erinnert sich daran, wie Jackie Kennedy ihn verklagen ließ, und wie Marlon Brando ihm einst fünf Zähne ausschlug.
Informationen aus erster Hand über das Millionengeschäft mit den Paparazzi-Fotos liefert Jeff Vespa, dessen Agentur "WireImage" maßgeblich für den Hype um Paris Hilton verantwortlich war. Ebenfalls zu Wort kommen Star-Fotografen wie Brad Elterman, Herman Leonard, Thomas Hoepker, Jim Rakete und Bob Seidemann, die einen besonderen Umgang mit den Stars pflegen - einen, der nichts mit Ausbeutung zu tun hat, sondern von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Bei seiner Recherche hat Regisseur Eckhart Schmidt tage- und nächtelang Paparazzi in Los Angeles begleitet.

Wetter


