Wasserburg am Inn In Oberbayern
Die Stadt liegt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und zählt rund 13 000 Einwohner. Sie gilt als eine der geschichtsträchtigsten Städte Altbayerns.
Die Besonderheit ist die Altstadt von Wasserburg am Inn, denn sie bildet eine Halbinsel im Inn. Eine Besonderheit ist auch die große Anzahl an Schulen, wie die Berufsfachschule für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe oder das Kunststoff-Institut Wasserburg e.V. . Zudem führt hier direkt die Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee vorbei.
Sehenswürdigkeiten der Stadt:
- Die Stadt lockt mit vielen Museen, unter anderem mit dem Ersten Imaginären Museum. Hier werden Bilder gezeigt, die originalgetreu nachgemalt wurden. Unter anderem werden Repliken von Monet, Picasso und Hundertwasser gezeigt.
- Insgesamt kann Wasserburg eine fast vollständige mittelalterliche Altstadt aufweisen mit Neuem und Altem Mauthaus, Rathaus und Marktkirche auf dem Marktplatz. Auch zahlreiche Türme und die Stadtmauer sind gut erhalten.
- 1085 bereits als "Wazzerburch" erwähnt wurde im 12. Jahrhundert immer mehr als Burg ausgebaut und gilt heute als Wahrzeichen der Stadt. Erst im 16. Jahrhundert wurde das fast uneinnehmbare Bollwerk als herzögliches Schloss umgebaut. heute dient die Burg als Sitz für Behörden und ein Altersheim.
Söhne und Töchter der Stadt:
- 1881 kam hier Fritz Huber zur Welt. Er war ein deutscher Konstrukteur und gilt als „Vater des Bulldogs“. Huber baute den ersten Einzylinder-Glühkopfmotor als Stationärmotor, der später im ersten deutschen Schlepper eingesetzt wurde.
- Auch Christian Lerch ist ein Sohn der Stadt. Bekannt wurde der Schauspieler und Drehbuchautor durch seine Rolle als Justizbeamter Karl Hermann in der Kultserie Café Meineid. Lerch schrieb zudem das Drehbuch für den Kinofilm „Wer früher stirbt ist länger tot“ und er war beteiligt als Autor für die Serie "Der Kaiser von Schexing".

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