Angelika Schwalber Interview mit der Konditormeisterin
Die leidenschaftliche Konditorin gewann bereits renommierte Preise. Besonders zeichnet die attraktive Fürstenfeldbruckerin aber ihre Natürlichkeit und Herzlichkeit aus. Der Liebe wegen zog sie 2007 in das Rheinland. Zum Start der neuen Staffel verrät Angelika Schwalber, wie sie mit ihrer Familie Advent und Weihnachten feiert.
Sie haben zwei Kinder, Laura ist zwei Jahre alt, Hannah neun Monate. Ist die "Große" auch schon ein Naschkätzchen wie Sie früher?
Angelika Schwalber: Wenn man selber eine "Süße" ist, kann man das den Kindern nicht verwehren. Aber ich achte schon auf die richtige Dosierung.
Wie hat sich Advent und Weihnachten für Sie mit zwei Kleinkindern verändert?
Angelika Schwalber: Sehr! Früher war es schnelllebiger, man stand in der Konditorei, es musste alles termingerecht ab- und ausgeliefert werden. Ich habe fast ausschließlich gearbeitet. Jetzt nehme ich mir Zeit für die Kinder. Alles wird familiärer, intensiver, besinnlicher. Und wenn Hannah und Laura strahlen, dann geht einem das Herz auf!
Wie sieht ein Adventsabend bei Ihnen mit Ihren Kindern aus?
Angelika Schwalber: Wir sitzen abends bei Kerzenschein zusammen. Die Augen der Kinder glänzen, wenn sie ihren Punsch bekommen und die vorgelesenen Geschichten hören. Es gibt selbstgebackene Plätzchen. Für die Kinder ist das Gebäck mit besonders viel Glitzer und Streusel verziert - das lieben sie.
Stehen Sie Weihnachten selbst in der Küche?
Angelika Schwalber: Natürlich. Ich kann ja nicht nur Süßes zubereiten. Es gibt traditionell Bayerisches - etwas mit Ente. Der Alfons Schuhbeck hat ja tolle Tipps für Enten-Gerichte. Da suche ich mir eines aus. Und ich bereite ein spezielles Dessert zu. Vielleicht eine Himbeer-Roulade mit Tannenspitzen aus Biskuit, dazu Lebkuchen.
Wie feiern Sie als Bayerin im Rheinland Weihnachten?
Angelika Schwalber: Ich habe die bayerische Weihnachtskultur hier eingeführt!
Und was heißt das genau?
Angelika Schwalber: Wie feiern Heiligabend so wie ich es zuhause in Bayern gefeiert habe: Alles ist ein bisschen geheimnisvoll, der Duft von Weihrauch zieht durch die Räume, niemand darf vorher die Geschenke sehen und nach der Bescherung und den Weihnachtsliedern gibt es ein leckeres gemeinsames Essen.
Das Interview führte Jürgen Berens.

Wetter

