Auf den Schneibstein Wanderung mit den Huberbuam
Anfahrt nach Hinterbrand
Über die Autobahn München-Salzburg A8 bis zur Ausfahrt Bad Reichenhall/ Berchtesgaden. Dann auf der B 20 immer Richtung Berchtesgaden fahren. In Berchtesgaden immer auf der Hauptstraße bleiben, am großen Kreisel beim Bahnhof gerade aus weiter, nicht Richtung Königssee.
An der nächsten größeren Kreuzung rechts abbiegen Richtung Jenner Talstation und Obersalzberg. In Obersalzberg beim großen Parkplatz rechts abbiegen Richtung Vorder- und Hinterbrand.
Nach wenigen Kilometern erreicht man den Parkplatz Hinterbrand. Hier kann man gebührenpflichtig parken.
Weg auf den Schneibstein (ca. 3 Std.)
Vom Parkplatz Hinterbrand aus erreichen wir über einen schattigen Wanderweg in guten 20 Minuten die Mittelstation der Jennerbahn und brauchen von hier aus ca. 1 ¼ Stunden bis zum gemütlichen Schneibsteinhaus (1670 m). Der Ausblick wird dabei von Schritt zu Schritt spannender und wir passieren auf unserem Weg mehrere malerische Hütten.
Alternativ könnten wir auch von der Mittelstation aus die Jennerbahn benutzen und von der Bergstation in etwa 40 Minuten auf einem schmalen Weg hinunter zum Schneibsteinhaus wandern.
Vom Schneibsteinhaus aus gehen wir auf dem deutlich steiler ansteigender geschotterten breiten Weg in etwa einer Viertelstunde hinauf zum Stahlhaus, einer aufwendig ausgebauten Hütte direkt hinter der österreichischen Grenze. Hier öffnet sich der Blick herrlich nach Süd-Osten auf die österreichischen Bergriesen.
Hier wenden wir uns nach rechts und begeben uns entlang des latschenbewachsenen Grates auf den schmalen Steig, der direkt über den baumlosen Felsrücken hinauf zum Gipfel des Schneibstein führt. Nach einemspannenden, aussichtsreichen und teilweise recht anstrengenden Aufstieg über diesen Gipfelsteig erreichen wir nach ca. 1 ½ Stunden das überraschend sanfte, grasbewachsene und erstaunlich weitläufige Gipfelplateau.
Zwei kleine, von einander abgewandte Gipfelkreuze erwarten uns…und eine unbeschreiblich schöne Rundumsicht auf die Gipfel der Berchtesgadener Bergwelt und weit darüber hinaus. Der Watzmann steht an schönen Tagen wie gemalt direkt vor unseren Augen und auch das Steinerne Meer wirkt endlos und sehr nah.
Es fällt schwer, sich nach einer ausgiebigen Brotzeit wieder loszureißen und sich an den Abstieg zum Schneibsteinhaus zu machen, wo wir uns in der milden Abendsonne eine zweite Brotzeit beim Wirtsehepaar Gottfried und Christl gönnen.

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