Bayerisches Fernsehen - Geschichten

Fasching Das Steirer Faschingsrennen

Das wichtigste Erkennungszeichen der Steirer Faschingsläufer ist die Spitzkappe; jeder Bursche muss sich seine selber "bauen". Nach langen Vorbereitungen geht es um drei Uhr früh am Rosenmontag los - mit Getöse wird der Winter ausgetrieben.

Stand: 14.02.2012
Einer der ältesten Fasnachtsbräuche in der Steiermark ist das Faschingsrennen am Rosenmontag in Krakaudorf, an der Grenze zum Salzburger Land. Es ist ein Zug mit vielen traditionellen Figuren. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Ludwig Ott. Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Einer der ältesten Fastnachtsbräuche in der Steiermark ist das Faschingsrennen am Rosenmontag in Krakaudorf, an der Grenze zum Salzburger Land. Bunt gekleidete Schellläufer stürmen, einer wilden Jagd gleich, von Gehöft zu Gehöft, um mit Glockenschellen, Tanzen, Singen und Schreien das Ende von Schnee und Eis anzukündigen. Es ist ein Zug mit vielen traditionellen Figuren. Angeführt von einem Vortänzer, dem Wegauskehrer, der vor einigen Höfen zuerst meterhohe Spannketten überwinden muss, bevor die nachfolgenden Schellläufer von den Bauern zu Speis und Trank eingeladen werden. Ihm folgen Rosshändler, Schinder, Schmied und Hühnergreifer: lauter Figuren aus dem früheren bäuerlichen Alltag.