FRANZI Idee und Inhalt
Die Serie FRANZI erzählt von Mitdreißigern in einer oberbayerischen Kleinstadt. Was passiert in diesem Zeitraum? Familiengründung und Sesshaftigkeit oder Veränderung und Aufbruch ins Unbekannte. In FRANZI besinnen sich die Protagonisten auf die Heimat. Doch turbulent bleibt es allemal.
FRANZI lag in der Luft. In den letzten Jahren feierten bayerische Filme große Erfolge im Kino. Das Wort vom "Bayern-Boom" machte die Runde. Da ist es eigentlich nur logisch, dass das Bayerische Fernsehen nun verstärkt eine Karte ausspielt, die seit den siebziger Jahren zu den Trümpfen des Hauses gehört: Die bayerische Serie. Neben dem "Kaiser von Schexing" ist es nun Franziska "Franzi" Ostermeier, die die Tradition eines Charly Häusler aus den Münchner Gschichten und eines Sir Quickly aus Irgendwie und Sowieso weiterspinnen darf. Für die Macher von FRANZI ist das eine Riesenehre - sie wurden von Helmut Dietl und Franz X. Bogner förmlich sozialisiert.
Die Grundidee zu FRANZI
Die Serie erzählt von Mitdreißigern in einer oberbayerischen Kleinstadt. Soziologen nennen diesen Lebensabschnitt die "Rush Hour des Lebens". Es ist wirklich viel los in diesem Alter: Manche stehen kurz vor der Hochzeit und trennen sich. Andere sollten sich eigentlich besser trennen und bleiben zusammen. Manche werfen ihren Beruf hin und suchen sich einen neuen Lebensinhalt. Andere werden vom Schicksal dazu gezwungen. Und wiederum andere müssen feststellen, dass ihre Eltern alt werden - oder einen zweiten Frühling durchleben. Von all dem erzählt FRANZI mit hintersinnigem Humor und großer Menschenliebe.
"... Lokalkolorit vom Feinsten: Dem echten Leben in Bayern auf den Mund geschaut. Feinhumorige Milieuzeichnung, kurzweilig und hintersinnig."
Fazit der Jury für die Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis 2009
Wovon handelt FRANZI?
Schon fast auf dem gemeinsamen Weg von Hamburg nach Peking entdeckt Franzi ihren Verlobten Markus in einem Gewächshaus mit einer Chinesin in eindeutiger Stellung. Schockiert macht sich die weltgewandte junge Frau auf den Weg in ihren Heimatort Erding, um dort wieder Boden unter den Füßen zu fassen. Doch hier wartet gerade niemand auf sie, alle sind mit sich selbst beschäftigt: Ihre lebensfrohe Mutter Traudl mit ihrem neuen Liebhaber Hakan, der kaum älter ist als Franzi; ihre beste Freundin Sandra, die ihrem Freund Robert mit der Eröffnung eines Druckerpatronenladens endlich in die wirtschaftliche Unabhängigkeit verhelfen will und Werner mit den alt eingesessenen Verkäuferinnen in seinem erst kürzlich geerbten arg verstaubt wirkenden Modehaus, das er in scheinbar aussichtslosem Kampf versucht, mit neuem Leben zu füllen.

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