Bayerisches Fernsehen - Faszination Wissen

Faszination Wissen Rätsel der Woche

Berühmt wurde CUS mit dem kniffligen Rätselrennen des SZ-Magazins und dem "KNobelpreis" in BR-alpha. Diese Tradition führt er mit dem Online-Rätsel von Faszination Wissen fort: jede Woche mit einem neuen Rätsel zur aktuellen Sendung.

Stand: 25.05.2012

CUS ist laut einer Tageszeitung der "gemeinste Fragensteller Deutschlands". Sein Pseudonym besteht aus den Anfangsbuchstaben seines Namens - sehr viel mehr weiß man nicht von ihm. Jede Woche stellt CUS eine neue Rätselfrage - zur jeweiligen Sendung.

Online-Rätsel

Frage vom 27. Mai

Klimaschock statt Käse

Almkäse | Bild: picture-alliance/dpa

Schuld war nur der Klimawandel – oder besser gesagt der Mensch. Käse gab es jede Menge, mehr als man verwenden konnte, mehr als die Lager fassen konnten oder die Leute verstauen wollten. Und deshalb lag er sogar draußen unter dem überaus freien Himmel. Zum Käse gehört natürlich Wein, am besten aus den Weinkellern der nahen Stadt. So weit, so schön, aber das war früher. Dann kam er, der Klimaschock, und was für einer! Bis heute sind die Folgen für jedermann sichtbar, der den beschwerlichen Weg auf sich nimmt. Wo die Wege sich treffen, mag er vom Käse und vom Wein kosten, den der Wirt kredenzt – nur von den Weiden der näheren Umgebung kommt kein Käse mehr, des Klimawandels wegen. Und auch diese Einkehr wäre längst verschwunden, hätte nicht der Mann, dessen Namen die Einkehr heute trägt, beim Kaiser persönlich interveniert.

Wie heißt diese Einkehr?

Frage vom 20. Mai

Die Mutter aller Erfindungen

Chateau Chillon am Genfer See | Bild: picture-alliance/dpa

Wenn man ihn quasi als Vater der Bionik bezeichnen kann, dann war seine Frau sozusagen die Mutter einer noch viel, viel bekannteren Erfindung, wenn auch auf etwas verschlungenen Pfaden. Die führen uns in die Schweiz, genauer gesagt an den Genfer See und in die Arme eines Jünglings, der in Kitzbühel zur Schule ging und am Genfer See seine Jugendliebe fand. Der Name dieses weltbekannten Jünglings?

Lösung vom 13. Mai

Wasser rauf und runter

Zahnräder | Bild: Getty Images

Pumpspeicherwerke gelten als die Antwort auf viele Probleme, die erneuerbare Energien mit sich bringen. Laut Wikipedia gab es die ersten Pumpspeicherwerke um 1930. Zwei Werke sollen sich einen Wettlauf um die Inbetriebnahme geliefert haben: Das Koepchenwerk in NRW und Niederwartha in Sachsen. Wir hätten da aber ein deutlich älteres Exemplar, ebenfalls in Deutschland: Wasser wird auf den Berg gepumpt – zunächst geschah das per Dampfmaschine, dann elektrisch. So machte man sich das Wasser zunutze: Bei Bedarf wird es bis heute ins Tal abgelassen, wenn auch wohl langsamer als bergauf. Es handelt sich um das offenbar einzige erhaltene Exemplar seiner Art in Deutschland.

Dem Kaiser übrigens soll das Ganze nicht behagt haben – er empfand die Anlage als  misslungen. In welcher Stadt befindet sich diese Anlage?

Die Lösung:
Ein Pumpspeicherwerk eigener Art betreibt bis heute die Nerobergbahn in Wiesbaden: Wasser wird auf den Berg gepumpt und vom dortigen Reservoir bei Bedarf in den Tank der Bergbahn, die gerade in der Bergstation steht. Beim Bergabfahren zieht dieser schwere Wagen den leichteren Wagen von der Talstation bergauf. Ist der Wagen mit dem Wasserballast unten angekommen, wird das Wasser abgelassen und der Tank des anderen Wagens in der Bergstation mit Wasser gefüllt. Nun ist dies der schwerere Wagen und das Spiel beginnt von vorne. Es handelt sich also um eine Art Pumpspeicherwerk.

Lösung vom 6. Mai

Doppelleben

Historische Postkarte | Bild: picture-alliance/dpa

Beweisen, dass man etwas gemacht hat, ist nicht das Schwierigste. Viel komplizierter ist es die anderen davon zu überzeugen, dass man etwas nicht gemacht hat oder etwas ganz anderes. Zum Beispiel wenn man den Wellness-Urlaub in Grönland beweisen will. Wie schön, wenn dann Tante Erna die passende Ansichtskarte bekommt.

Dafür gibt es spezialisierte Unternehmen. Als besonders hilfreich wird von einem Unternehmen dieser Art die Flatrate angepriesen, für unter 400 Euro pro Monat – und nach 12 Monaten wird es billiger.

Ein Spielfilm wurde über ein solches Unternehmen gedreht - mit, wie es sich gehört, vielerlei Verwicklungen. Einen deutschen Film mit dem gleichen Titel gibt es auch. Der Name des Films verrät schon fast alles.

Wie lautet er?

Die Lösung:
Alibi-Agenturen verschaffen falsche Alibis für allerlei Zwecke. Verschicken zum Beispiel Postkarten von beliebigen Orten der  Welt – man bekommt von der Agentur zunächst die Ansichtskarte, schreibt was Nettes drauf, schickt sie zurück an die Agentur und die sorgt dafür, dass die Karte in Grönland eingeworfen wird. Genauerer Untersuchung würden die Alibis wohl kaum standhalten, den eigenen Partner oder neugierige Chefs können sie täuschen. Der US-Spielfilm The Alibi handelt von solch einer Agentur. Der deutsche Film ist Das Alibi mit Ulrich Tukur.

Lösung vom 29. April

Raus aus der Stadt

Ortsschild | Bild: picture-alliance/dpa

München zieht Zuwanderer aus Bayern und Deutschland magnetisch an, der Ballungsraum wächst rasant. Früher löste man das Problem "Ballungsraum" schlicht durch die Vergrößerung der Stadt. So schluckte München etwa die damaligen Städte Schwabing und Pasing. Es geht aber auch anders herum: Eine Stadt verschlankt sich, ihre Grenzen werden kleiner. So geschehen in einer bayerischen Stadt mit über 500.000 Einwohnern. Und dabei ging es nicht um irgendeine Arrondierung im Tausch gegen ein anderes Grundstück. Nein, es entstand durch die Auslagerung eine neue Gemeinde, die heute rund 20.000 Einwohner zählt.

Wie heißt diese Gemeinde?

Die Lösung:
München, 1952: Von den vielen Eingemeindungen unter der Naziherrschaft wird eine einzige wieder rückgängig gemacht: Ein Stück des Stadtteils Langwied wird aus München ausgegliedert und macht sich unter dem Namen Gröbenzell selbständig. Die Gemeinde Gröbenzell hat heute rund 20.000 Einwohner.

Die Spielregeln

Mitmachen und die Faszination Wissen-Tasse gewinnen ...

Jede Woche erscheint hier direkt nach der Sendung eine neue Rätselfrage, die mit dem Thema der Sendung zu tun hat. Wer sie richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung unseres Wochenpreises teil, der neuen "Faszination Wissen"-Tasse. Die Teilnahme ist nur per E-Mail möglich. Pro Teilnehmer darf nur eine Lösung eingereicht werden. Unsere Adresse: fawi-raetsel@br-online.de

Sind bei einer Frage alternative Lösungen denkbar, gelten auch diese. Wenn wir Ihnen während der Laufzeit des Rätsels etwas Wichtiges mitzuteilen haben, erfahren Sie es hier. Einsendeschluss ist jeweils am Samstag, der auf die Ausstrahlung der Sendung folgt, um 24.00 Uhr. Es zählt der rechtzeitige Eingang bei uns. Die Auflösung des Rätsels erfahren Sie dann im Anschluss auf diesen Seiten.

Mitarbeiter des BR sind von der Verlosung, nicht aber vom Rätseln ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.