5. Februar 2012 Zu Gast: Barbara Stamm
25 Jahre Fastnacht in Franken: die erfolgreichste Sendung im Bayerischen Fernsehen kommt aus Veitshöchheim
"Was die Mainzer schaffen, das schaffen wir auch". Es war mutig und ein Zeichen von ausgeprägtem Selbstbewusstsein, was der Fastnachtsverband Franken vor 25 Jahren dem Bayerischen Fernsehen im fernen München nahe brachte: "So, wie ZDF und ARD im Wechsel "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" übertragen, könntet Ihr doch unsere Prunksitzung in´s Bayerische Fernsehen bringen." Die BR-Verantwortlichen ließen sich überzeugen, und schon die Premiere 1987 – damals noch aus dem oberfränkischen Lichtenfels – schlug beim Fernsehpublikum ein. Die Super-Quote von 21 Prozent war die beste Empfehlung für die Fortsetzung der Live-Sendung. Ein Jahr später kam die Sendung dann schon aus den Mainfrankensälen im unterfränkischen Veitshöchheim. Und das Interesse des Fernsehpublikums ist im Laufe der Jahre immer größer geworden. Und zwar deutschlandweit. Im vergangenen Jahr haben sich fast vier Millionen Bundesbürger vom fränkischen Humor in der Kultsendung des Bayerischen Fernsehens begeistern lassen. Und heuer, am 10. Februar, wird es nicht viel anders sein.
Studiogast: Barbara Stamm
Zu den Glücklichen, die jedes Jahr eine der heiß begehrten Eintrittskarten für die Prunksitzung in Veitshöchheim erhalten, gehört Barbara Stamm. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags ist als Unterfränkin, begeisterte Anhängerin des fränkischen Humors und Jahr für Jahr Gast bei "Fastnacht in Franken". Dass bei der Prunksitzung auch mal mehr oder weniger derbe Scherze auf ihre Kosten gemacht werden, stört sie nicht. Und damit war Barbara Stamm die ideale Gesprächspartnerin für Einblick-Moderator Tilmann Schöberl, der die Faszination des Frankenfaschings ergründen möchte.
Lautstärkeunterschied im Fernsehen künftig kein Thema mehr
Das Problem ist seit langem bekannt – gelöst wird es erst jetzt: unterschiedlich laute Fernsehsendungen. Im Moment bleibt nur der schnelle Griff zur Fernbedienung, um die Lautstärke nach unten zu regulieren, wenn zum Beispiel auf einen ruhigen Dokumentarfilm ein Werbespot folgt. Doch mit diesen Lautstärkesprüngen soll demnächst Schluss sein. Wie die "Lautheitsbegrenzer" funktionieren, was sie können und was sie nicht können, erklärte Einblick in dieser Sendung.
Staatliche Finanzierung läuft 2012 aus – Lokalfernsehen in Bayern vor dem Aus?
16 lokale Fernsehsender gibt es in Bayern, mehr als in jedem anderen Bundesland. So ehrenhaft der Anspruch, das Geschehen am Ort ins Fernsehen zu bringen, auch sein mag – mit Idealismus allein lässt sich kein Fernsehen machen. Finanziell kommen die Lokalsender zur Zeit gerade so über die Runden. Allerdings nur deshalb, weil sie von der Landesregierung mit sechs Millionen Euro jährlich bezuschusst werden. Weil aber Europarecht staatliche Beihilfen für Privatfirmen verbietet, gibt es diese Förderung heuer zum letzten Mal. Und dann? Der Fernsehbetrieb ist teuer. So teuer, dass er durch die Einnahmen aus Werbung, die im lokalen Bereich verständlicherweise beschränkt sind, nicht aufrecht erhalten werden kann. Einblick mit Rück- und Ausblick auf die Arbeit der bayerischen Lokalsender.
Kipfenberg – trimediale Unterhaltungsserie geht an den Start
Radio, Fernsehen, Internet – im digitalen Zeitalter alles wächst zusammen, die Zukunft ist trimedial. Eine gewaltige Herausforderung für die Macher, die bisher ausschließlich fürs Radio oder fürs Fernsehen oder für das online-Programm gearbeitet haben. Eine neue Unterhaltungsserie im Bayerischen Fernsehen nimmt diese Herausforderung auf. Ihr Titel: "Kipfenberg oder die Seele Bayerns". Gastgeber Hubertus Meyer-Burckhardt macht sich am geografischen Mittelpunkt Bayerns – eben in Kipfenberg – auf die Suche nach dem Bayerischen. Geholfen wird ihm, dem Nord-Hessen, dabei von einem Stargast, drei Kabarettisten, 170 Zuschauern im Saal und tausenden Usern im Netz. Einblick zeigte, wie in der trimedialen Ideenwerkstatt in Kipfenberg gearbeitet wird.
Die nächste Sendung "Kipfenberg oder die Seele Bayerns" läuft am Freitag, 10. Februar 2012, 23.40 Uhr

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