Bayerisches Fernsehen - Die letzten Paradiese


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Die letzten Paradiese Rotes Meer

Ein Tauchparadies voller Schönheit, Wracks, die in die Geschichte eingingen, gewaltige Hochhäuser aus Wüstensand und Einblicke in das Leben eines Nomadenvolks - all das bieten "Die letzten Paradiese" rund um das Rote Meer.

Stand: 26.06.2013

Auf den Spuren von Meeresforscher Jacques Cousteau

Im bis zu 2.604 Meter tiefen Roten Meer zwischen Nordost-Afrika und der Arabischen Halbinsel tummeln sich unzählige Fische von schier unglaublicher Farbenpracht. Das begeisterte auch den berühmten Meeresforscher Jacques Cousteau und er errichtete vor rund 50 Jahren am Riff von Shab Rumi seine legendäre Unterwasserstation. Heute sind die Bauten von Korallen überzogen. Doch wie gefährlich die Aquanauten damals lebten und arbeiteten, zeigt das Fernsehteam in faszinierenden Bildern.
Ein spannender Tauchgang in die Vergangenheit ist auch die Suche nach dem italienischen Truppentransporter "Umbria", den die deutsche Tauchlegende Hans Hass vor Port Sudan entdeckte. Doch warum versenkte der Kapitän 1940 damals in panischer Angst sein Schiff vor den englischen Verfolgern? Die Erklärung finden die Filmemacher in den Laderäumen.

Hochhäuser aus Sand

Ein Weltkulturerbe der besonderen Art steht in Shibam im Jemen. Die sensationelle Skyline dieser Wüstenstadt kann sich durchaus mit anderen Metropolen messen. Einziger Unterschied: Die 30 Meter hohen, bis zu elfstöckigen Hochhäuser sind ausschließlich aus Sand gebaut.
Das TV-Team ist außerdem auf dem Berg Sinai, der Wiege der Christenheit. Es zeigt das harte Leben eines Beduinenvolks und ist zu Gast bei den traditionell kriegerischen Nomaden der Hadandoa, die Meister in der Herstellung von ganz besonderen Schwertern sind.


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