Der Letzte seines Standes? Der Schlittenbauer aus dem Oberland
Der Bau eines Schlittens beginnt mit der Suche nach dem richtigen Baum. Es muss ein nach heutigen Begriffen wertloses Holz sein, weil es krumm gewachsen ist. Doch ohne den richtigen Knick im Baum kann es keine Schlitten geben.
Der heute 80-jährige Georg Wagner baut noch Pferdeschlitten, mit denen im Winter Lasten oder auch Personen befördert werden. Die augenfälligsten Teile des Schlittens, die hochgezogenen Kufen, fertigt er aus dem Stamm einer krummgewachsenen Esche. Als gelernter Wagner hat er sich auf solche Schlitten spezialisiert. Hier im schneereichen, gebirgigen Oberland sind sie noch gefragt, denn viele Bauern bevorzugen noch ihre Kaltblutpferde für die Arbeit im Holz.

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