Bayerisches Fernsehen - Capriccio

Stürmisch, nachdenklich, großartig Die Geigenvirtuosin Alina Pogostkina

Ganz ohne Exzentrik vertieft sich die 1983 geborene Alina Pogostkina in die Musik. Eine gefeierte Violinistin, mit ernstem und dabei doch warmem und sensiblem Spiel.

Stand: 19.09.2012
Alina Pogostkina | Bild: BR

Ihre Eltern spielten Geige, und sie wollte das Instrument auch lernen, mit vier bekam sie ihre erste Kindergeige. Geboren ist sie in St. Petersburg. Als sie acht ist, ziehen ihre Eltern mit ihr nach Heidelberg. Mit 13 Jahren gewann sie schon den internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb - als jüngste Teilnehmerin. 2000 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, spielte zusammen mit Gidon Kremer. Seither hat die 1983 geborene Geigerin Alina Pogostkina auf zahlreichen Auftritten bewiesen, dass ihr Spiel ein ganz besonderes ist. 2005 hat sie den Internationalen Sibelius-Wettbewerb in Helsinki gewonnen - als erste deutsche Geigerin überhaupt.

"In dem Moment, wo man auf die Bühne rausgeht, kann man nur hoffen, dass das Schicksal hinter einem steht. Denn man hat es nicht wirklich in der Hand, was dann passiert. Und das finde ich an der Musik aber auch so schön. Dieses Rausgehen und dann vertrauen, dass etwas sehr Lebendiges passiert mit einem in der Musik", sagt sie. Alina Pogostkina im Interview.

Autor Fernsehbeitrag: Andreas Krieger


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