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Luhukay im Interview Der FC Augsburg im Aufwind

Jos Luhukays Geschichte beim FC Augsburg ist von Erfolgen gekrönt. Erstmals gelang dem Verein der Aufstieg in die Bundesliga und jetzt scheint es, als sei FCA dort auch angekommen. Dank einer besonderen Strategie des Trainers.

Stand: 13.12.2011

Das 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach war der zweite Heimsieg in Folge für den FC Augsburg. Eine wunderbare Bescherung in der Vorweihnachtszeit für den Verein und seine Fans. "Es hat Explosionen der Freude auf dem Feld und auf den Rängen gegeben", sagt Jos Luhukay. "Das tut uns allen gut."

Die Eckpfeiler in der Strategie

Mit Leidenschaft und Kampf haben die Augsburger das Überraschungsteam aus Mönchengladbach geschlagen, beide Eigenschaften sind die Eckpfeiler in der Strategie des Trainers. "Wir müssen unsere geringere Qualität mit Leidenschaft und der Bereitschaft, das Maximale aus uns herauszuholen, wettmachen. Wenn uns das gelingt und wir so Fußball spielen, diese Mischung, wie gegen Gladbach finden, dann können wir in der ersten Liga spielen. Das muss die Mannschaft verinnerlichen."

"Ein sehr wichtiger Spieler"

Jan-Ingwer Callsen-Bracker (l.) und Sascha Mölders

Schütze des Siegtors gegen Gladbach war ausgerechnet ein Ex-Gladbacher: Jan-Ingwer Callsen-Bracker. Der Mann für die wichtigen Tore beim FCA. "Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns", sagt Luhukay."Er leistet einen wesentlichen Beitrag, ist charakterlich und menschlich positiv eingestellt. Ihn braucht die Mannschaft."

Streitbare Personalie

Doch auch ein Ex-Stürmer ist und bleibt Thema beim FC Augsburg. Der Verein hatte sich von Michael Thurk getrennt, die Schlagzeilen aber bleiben. Diesmal in Form einer wenig netten Charakterisierung Thurks durch Walther Seinsch. So war es zumindest Medienberichten zu entnehmen, die Luhukay erschrocken gelesen hat: "Ich habe danach sofort mit Michael Thurk telefoniert. So etwas hat er nicht verdient. Er hat großen Anteil an unserem Erfolg gehabt, wir haben auch im zwischenmenschlichen Bereich fantastisch zusammengearbeitet. Wir haben uns sportlich gegen ihn ausgesprochen, das war für mich persönlich eine wirklich sehr schwere Entscheidung."