Musikpreis Lizzy Aumeier
Dass Lizzy Aumeier eine Virtuosin am Kontrabass ist, kommt nich von ungefähr - immerhin hat sie das Instrument studiert. Doch wie ist sie zum Kabarett gekommen?
Stand: 27.01.2012
Der Weg der Oberpfälzerin Lizzy Aumeier (Jahrgang 1964) auf die Kabarettbühnen geht über die klassische Musik. Sie studiert Kontrabass am Nürnberger Meistersingerkonservatorium und examiniert dort als erste Frau im Fach Kontrabass - und das mit der Note "sehr gut". Im Anschluss daran studiert sie Jazz, ebenfalls in Nürnberg.
Es folgen zahlreiche Konzerte und Rundfunkaufnahmen, außerdem spielt sie in verschiedenen Gruppierungen (u.a. mit Gerhard Polt) und gründet selbst Ensembles. Mehr und mehr löst sie sich vom klassischen Fach und erobert die Bühnen als Kabarettistin – mit und ohne Instrument. Mit "Lizzy und die weißen Lilien" bringt sie begleitet von vier Musikerinnen ab 2001 musikkabarettistische Programme auf die Bühne. Aber auch als Solokünstlerin feiert sie immer größere Erfolge. Durch Fernsehsendungen wie "Kabarett aus Franken", "Ottis Schlachthof" oder "Grünwald Freitagscomedy" wird sie schnell zum Publikumsliebling.
Darum erhält sie den Musikpreis
Eines ihrer prägnantesten Zitate ist: "Mein Körper ist mein Kapital!" Und tatsächlich: Lizzy Aumeiers voluminöse Präsenz kombiniert mit offenherzigem, selbstironischem Witz macht sie zu einer Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Komikerinnen. Neben ihrer Virtuosität auf dem Kontrabass verfügt sie über einen untrüglichen Sinn für Pointen, ein phänomenales Timing und eine Bühnenkraft, die ihresgleichen sucht. Hemmungslos behandelt sie Themen wie Schönheitswahn, Männerträume, Sex und Macht. Eine Anti-Diva, die als "Sexgöttin aus der Oberpfalz" nicht nur für, sondern auch mit ihrem Publikum spielt und mühelos jede Bühne erobert. Künstlerinnen ihres Kalibers wünscht man sich mehr!

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