Zu Gast im Studio Die Priester
"Seid ihr echt?" - diese Frage wird "Den Priestern" am häufigsten gestellt. Antwort: Ja, sie sind echt, drei römisch-katholische Priester, die als Gesangsgruppe ihren Glauben musikalisch verkünden. Heute sind sie bei uns in der Abendschau.
Das Ensemble im Kurzporträt
- Die Geschichte der "Priester" beginnt mit einer Idee von Notker Wolf - Abtprimas der Benediktiner und gelegentlich mit der Band "Feedback" im Bereich der Rockmusik aktiv - und Zisterziensermönch Karl Wallner. Angelehnt an ähnliche Ensembles aus Irland und Frankreich wollen sie eine Gesangstruppe aus echten Priestern zusammenstellen, die klassische Kirchenmusik in modernisierter Form auf die Bühne bringt und auch Einflüsse aus der Popmusik aufgreift.
- Nach längerer Suche finden Wolf und Wallner drei Kandidaten für ihr Projekt: Abt Rhabanus Petri, der das Kloster Schweiklberg in Vilshofen leitet, Pater Vianney Meister, Chefkantor der Mönchs-Schola in St. Ottilien, sowie Diözesanpriester Andreas Schätzle, Programmdirektor von Radio Maria Österreich.
- Alle drei sind nicht nur richtige Geistliche, sie sind auch stimmgewaltig und spielen jeweils mehrere Instrumente. Musik ist für sie ein bewährter Weg, ihren Glauben zu bekennen und auch für andere erlebbar zu machen.
- Die erste CD des Trios erscheint im Oktober 2011 unter dem Titel "Spiritus Dei" und erreicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platzierungen in den Top 20 der Album-Charts. In Deutschland und Österreich wird der Erfolg der CD mit Goldenen Schallplatten belohnt.
- Für jedes verkaufte Exemplar von "Spiritus Dei" gehen 50 Cent direkt an ein Dorf für Waisenkinder in Tansania. Zusätzlich mobilisert das populäre Ensemble weitere Spendengelder für dieses Hilfsprojekt in beträchtlicher Höhe.
- Durch den Erfolg inspiriert, nehmen "Die Priester" ihre zweite CD "Rex Gloriae" auf, die im September 2012 herauskommt. Das neue Album betont stärker als sein Vorgänger das mystisch-religiöse Element und enthält Titel aus 1200 Jahren Musikgeschichte: von "Ave Maris Stella" aus dem 8. Jahrhundert bis hin zu "Über sieben Brücken musst du gehn". Auch diesmal erden pro verkaufter CD mit 50 Cent karitative Projekte unterstützt - ein Aids-Hospiz, ein Kinderheim und ein Kindergarten in Südafrika.

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