Auf dem Pfad des Heiligen Korbinian Über die erste bayerische Rosserer-Wallfahrt nach Rom
Montag, 10.09.2012
15:00
bis 15:30 Uhr
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Videotext-Untertitel
Bayerisches Fernsehen
"Du bist ja verrückt", war die erste Reaktion, die Florian Schelle hörte, als er Freunden von seinem Plan erzählte, und die zweite Reaktion war auch nicht besser: "Das meinst du doch nicht ernst." Doch Florian Schelle meint es ernst: Der Vorsitzende des Pferdezuchtverbands Oberbayern organisiert die erste Pferdewallfahrt von Bayern nach Rom: 40 Rösser, hundert Bayern, sechs gewaltige Modelle bayerischer Kirchen auf festlich geschmückten Wägen, das alles schafft er in die Ewige Stadt: "Einen bayerischen Papst werden wir alle nicht mehr erleben", sagt er, "jetzt oder nie". Doch mit der "Rosserer-Wallfahrt" wird kein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde angestrebt, vielmehr ist sie eine fromme Übung: Die Wallfahrt folgt den Spuren des Heiligen Korbinian, des Patrons des Erzbistums von München und Freising. Deshalb beginnt die Wallfahrt in Freising und führt über München und Kuens/Südtirol nach Rom, wo die Teilnehmer vor allem eines erreichen wollen: den Segen von und vielleicht eine Begegnung mit Papst Benedikt XVI. Die Römer haben sich in den vergangenen Jahren an bayerische Pilger in Dirndl und Lederhosen schon gewöhnt - aber einen prächtigen Zug mit 40 bayerischen Rössern in Richtung Vatikan hat es noch nicht gegeben.
Redaktion:
Jörg Michael Schmid

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