Katholischer Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt
Mittwoch, 15.08.2012
10:00
bis 11:00 Uhr
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Videotext-Untertitel
Bayerisches Fernsehen
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Mariä Himmelfahrt ist in Waldsassen ein besonderer Tag: Die Pfarrgemeinde feiert das Patroziniumsfest der Basilika. Die barocke Kirche steht unter dem besonderen Schutz der Muttergottes. Wie es in der katholischen Kirche seit dem 9. Jahrhundert der Brauch ist, weiht Pfarrer Thomas Vogl zu Beginn des Fernsehgottesdienstes Kräutersträuße, auch Kräuterboschen genannt. Diese sollen die Gläubigen vor Krankheit und Gewitterschäden schützen. In der katholischen Kirche sind die geweihten Kräuter auch ein Zeichen für die Achtung vor der Schöpfung, und die Heilkraft der Kräuter ist ein Symbol für die Zuwendung Gottes zu den Menschen. Um 1133 ließen sich die ersten Mönche in Waldsassen nieder. Das Kloster der Zisterzienser wurde bald zu einem der bedeutendsten Klöster des Landes. 1179 wurde die erste gotische Kirche geweiht. Nach Zeiten des Niedergangs und der Reformation wurde 1685 der Grundstein für die heutige Pfarr- und ehemalige Klosterkirche gelegt. Namhafte Künstler waren an der Gestaltung der dreischiffigen Basilika beteiligt: Abraham Leuthner, Georg und Christoph Dientzenhofer sowie Bernhard Schießer. Der Stuck stammt von Giovanni Battista Carlone, die Fresken von Jakob Steinfels aus Prag. Das Gotteshaus ist ein berühmtes Beispiel für böhmischen Hochbarock mit italienischer Prägung. Seit 1864 bewohnen Zisterzienserinnen das Kloster Waldsassen.
Regie:
Torben Schmidt
Redaktion:
Elisabeth Möst

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