Bayerisches Fernsehen

freizeit Schmidt Max und die Isarfloßfahrt

Gaudi auf der Isar | Bild: André Goerschel

Donnerstag, 05.07.2012
21:15 bis 21:45 Uhr

  • Videotext-Untertitel

Bayerisches Fernsehen

"Ein Vergnügen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang" - so ist es ausgemacht mit Michael Angermeier, Floßmeister und Oberhaupt einer der drei letzten echten Flößerfamilien Bayerns. Und so erfährt der "Schmidt Max", dass sich hinter einer Isar-Floßfahrt weitaus mehr verbirgt, als nur Gaudi, Bier und Brez'n.
Bereits um 5.30 Uhr beginnt die Arbeit: 22 Tonnen Floß werden jeden Tag aufs Neue zusammengebaut. Das Fichtenholz wurde zuvor in der richtigen Mondphase gefällt und die Ruder am Floß von Hand geschnitzt. Dann beginnt der gemütliche Teil: Nach dem Start in Wolfratshausen geht's durch die Pupplinger Au, vorbei am römischen Grenzfels "Georgenstein", bis man dann mit 40 Sachen die längste Floßrutsche Europas hinunterbrettert! Warum der "Schmidt Max" dann aber am Ziel in München immer noch nicht nach Hause darf - das erfahren Sie in der "freizeit" am 5. Juli um 21.15 Uhr.
Wein aus Italien, Kohle aus Penzberg
Bis 1957 waren Flöße auf der Isar unterwegs - als schnellstes und günstiges Transportmittel für Waren aus dem bayerischen Oberland. Ohne Floß war, bis zur Erfindung der Eisenbahn, buchstäblich "nichts los". Der Bau des Stephansdoms in Wien und der Münchner Frauenkirche wäre erst gar nicht möglich gewesen. Heute besitzen nur noch 3 Flößer-Familien das Recht, die Isar zu befahren - und bieten statt Marmor, Holz und Stein nun Bratwürstl, Halsgrat und Bier an.
Mitten drauf, statt nur dabei
Neben Loisach und Isar lassen sich auch die Rodach bei Wallenfels in Franken und der Main mit dem Floß befahren. Während es auf dem Main mit einem Glas Wein in der Hand eher gemütlich zugeht, bleibt auf der Rodach keine Hose trocken. Wer jedoch ein richtiges Abenteuer sucht, wird in Montenegro fündig. Dort lockt die Tara-Schlucht mit einer dreitägigen Wildwasserfahrt.

Die Sendung "freizeit" Seit 1991 wird die schönste Zeit zwar nicht neu erfunden, aber anders gezeigt: Bayerisch, hintergründig, informativ und mit dem "Schmidt Max". Der TV-Moderator ist nicht nur Handwerker, Geschichtenerzähler und Weltenbummler - er ist auch ein umtriebiger Lebenskünstler und ein bayerisches Urgestein. "freizeit" - immer 14-tägig donnerstags um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Redaktion: Werner Rabe

Dem Schmidt Max sei Sendung

Die erste Freizeit-Sendung im deutschen Fernsehen. Seit 1991 erfinden wir die Freizeit zwar nicht neu, zeigen sie aber anders: bayerisch, hintergründig, informativ.

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