Nachtlinie Unterwegs mit Michael Fitz
Donnerstag, 03.05.2012
23:00
bis 23:30 Uhr
-
Als Podcast verfügbar
Bayerisches Fernsehen
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Moderation: Andreas Bönte
Zu Gast: Michael Fitz
Der "Tatort"-Ermittler Carlo Menzinger war seine bisher wohl bekannteste Rolle. Doch nicht nur als Schauspieler hat sich Michael Fitz einen Namen gemacht. In der "Nachtlinie" stellt der erfolgreiche Musiker sein neues Album vor, verrät, wie er seine beiden Leidenschaften zeitlich "unter einen Hut bekommt", warum er zwischen 2001 und 2005 eine kreative Pause in Sachen Musik einlegte und dass ein Gastauftritt beim "Tatort" im Gespräch ist. "Wenn i schaug" hat der 53-Jährige seine Doppel-CD überschrieben, die er in diesem Jahr bei mehr als 60 Solokonzerten in Bayern und ganz Deutschland präsentiert. In 21 Titeln erforscht Michael Fitz das Auf und Ab menschlicher Gefühls- und Seelenzustände und zeigt sich dabei nicht nur als sensibler Textdichter, sondern auch als vielseitiger Gitarrist. Offen und intensiv gewährt er tiefe Einblicke in sein eigenes Innenleben - etwa wenn er über die Zeit oder das allmähliche Vergessen der eigenen Vergangenheit nachdenkt. Indem er Erfahrungen beschreibt, die viele kennen, sucht der Musiker nicht nur die Nähe zu seinem Publikum, sondern fordert es manchmal geradezu heraus. Michael Fitz stammt aus einer bekannten Münchner Künstlerfamilie. Mit 14 Jahren schrieb und vertonte er seine ersten Gedichte. 1974 gründete er seine erste eigene Band, 1986 die erste Profiband. Zur Schauspielerei fand er 1977 durch seine Hauptrolle in der Dreiecksgeschichte "Keiner kann was dafür". Die Medien Film und Fernsehen lernte Fitz auch hinter der Kamera intensiv kennen. Er volontierte bei Fernseh- und Kinoproduktionen, arbeitete als Regieassistent und studierte von 1980 bis 1983 Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sein Durchbruch als Schauspieler gelang ihm 1986 in der Kultreihe "Der Schwammerlkönig". Für seine Rolle in dem Fernsehfilm "Marias letzte Reise" wurde er 2005 mit dem Sonderpreis des Bayerischen Fernsehpreises und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2011 stand der Schauspieler für zwei Kinoproduktionen, den Enid-Blyton-Familienkrimi "Fünf Freunde" und den Historienfilm "Ludwig II.", sowie für die Verwechslungskomödie "Die Doppelgängerin" vor der Kamera.
Redaktion:
Andreas Bönte
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Mit Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben, die aus ihrem bewegten und bewegenden Leben erzählen, möchten wir diesen Moment erleben - in einer Situation, in der man die Gedanken auf eine besondere Weise schweifen lassen kann: in einer Trambahn, die uns durch das Herz einer Stadt führt.
In der Sendung "Nachtlinie" des Bayerischen Fernsehens setzt Andreas Bönte eine sehr persönliche, offene Gesprächskultur fort, die zuvor unter dem Titel "BR-Forum" ausgestrahlt wurde.

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