Bayerisches Fernsehen

Zwangsprostitution in unserer Nachbarschaft Verkaufte Kinderseelen

Die Reporter haben auch vor Ort in Rumänien recherchiert. Weitere Bilder finden Sie unter www.br-foto.de. | Bild: © BR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter BR-Sendung bei Nennung "Bild: BR"

Nacht auf Sonntag, 24.11.2013
00:10 bis 00:40 Uhr

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Bayerisches Fernsehen

Die Methoden der Täter sind immer dieselben: Liebesheuchelei oder falsche Versprechungen - auf diese Art und Weise bringen Menschenhändler Minderjährige aus den armen Regionen Europas nach Deutschland. Doch es sind nicht nur Mädchen aus Rumänien, Ungarn oder Bulgarien - auch deutsche Minderjährige werden angesprochen und getäuscht - auch über das Internet. Die Mädchen sind nicht älter als 15 oder 16, oft auch noch jünger. Sie sind eigentlich noch Kinder und werden dazu gezwungen, sich in privaten Wohnungen und manchmal auch in Bordellen zu prostituieren.
Die Autorinnen der Reportage "Verkaufte Kinderseelen" drehten in Rumänien und in Deutschland, sprachen mit minderjährigen Opfern, mit Insidern, verurteilten Menschenhändlern, Ermittlern und Mitarbeitern von Beratungsstellen. Ihr Film gibt einen Einblick in eine erschreckende Realität.
Dabei macht es die Gesetzeslage in Deutschland den Tätern einfach - mangelnder Opferschutz gerade bei Kindern und schlechte Bedingungen für die Strafverfolgung sind nur zwei Aspekte.
"Seriöse Zahlen zu nennen, die das Ausmaß beziffern, ist kaum möglich", so die Autorin Marie von Mallinckrodt. "Denn es handelt sich um Kontrolldelikte. Und die wenigsten Fälle werden durch die Polizei, Streetworker oder Opfer-Beratungsstellen entdeckt. Und selbst wenn ein junges Opfer aus diesen Täterstrukturen ausbricht, dann wird das meistens nicht publik. Die Mädchen werden unter Druck gesetzt - mit Drohungen und Gewalt durch die Täter. Das Bundeskriminalamt spricht von einer sehr hohen Dunkelziffer. Es gibt mehrere tausend minderjährige Opfer, die in der Prostitution arbeiten müssen oder von Pornoproduzenten kommerziell ausgebeutet werden."

Redaktion: Stephan Keicher

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