Tatort Nichts mehr im Griff
Beim Raub von Aquarellen des Malers Egon Schiele wird ein Wachmann getötet. Zuvor war es bereits auf der Vernissage der Ausstellung zum Eklat gekommen: Rechtsanwalt Reichelt hatte zwei Gemälde zu "arisiertem Raubgut" erklärt.
Mit einer Ausstellung von Aquarellen des berühmten Malers Egon Schiele sorgt der österreichische Bankverein für Aufsehen. Schon im Vorfeld wecken die Bilder das Interesse der amerikanischen Jüdin Ester von Steinhof, die eigens anreist, um ihren Erbanspruch auf zwei der Bilder zu klären.
Info
Originaltitel: Tatort - Nichts mehr im Griff (A, 2008)
Regie: Walter Bannert
Darsteller: Harald Krassnitzer, Alois Frank, Loretta Pflaum, Gundula Rapsch, Georg Kern
Länge: 88 Minuten
16:9, stereo, Videotext
Bei der Vernissage kommt es zum Eklat: Der von ihr engagierte Anwalt Dr. Manfred Reichelt zieht durch geschickte Provokation die Presse auf die Seite seiner Mandantin. Obwohl dieses Vorgehen nicht die Zustimmung Frau von Steinhofs findet, verfehlt es die beabsichtigte Wirkung nicht - schließlich beschäftigen einige Restitutionsansprüche, arisiertes Raubgut betreffend, Anwälte und Gerichte bis heute.
Der Skandal um die Bilder eskaliert, als die wertvollen Gemälde in der darauffolgenden Nacht gestohlen werden und ein Wachmann des Bankvereins dabei ums Leben kommt.
Die Ermittlungen von Chefinspektor Moritz Eisner und seinem Team bringen sehr bald ein undurchdringliches Gewirr aus Intrigen, Doppelspiel und dunkler Vergangenheit zutage. Mit ihren Nachforschungen durchkreuzen sie die Pläne der Auftraggeber. Als auch die mit dem Diebstahl beauftragten Einbrecher von ihrem ursprünglichen Vorhaben abweichen, kommt noch mehr Bewegung ins Spiel - zu viel für die Hintermänner, die verzweifelt versuchen, die Kontrolle über die Ereignisse nicht zu verlieren.

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