Bayerisches Fernsehen - Film & Serie

Drama Lilly unter den Linden

Lilly, ein 13-jähriges Mädchen aus Hamburg, lernt 1988 bei der Beerdigung ihrer Mutter ihre Tante Lena aus dem thüringischen Jena kennen. Da Lilly in Westdeutschland keine weiteren Verwandten hat, möchte sie ihrer Tante in die DDR folgen, um dort zu leben. Leichter gesagt als getan.

Stand: 27.09.2012
Filmszene aus "Lilly unter den Linden" | Bild: MDR

Das Mädchen Lilly aus Hamburg lernt 1988 bei der Beerdigung der Mutter ihre Tante Lena aus Jena kennen. Sie findet ihre Tante, die sie zum ersten Mal sieht, auf Anhieb sympathisch.  

Info

Originaltitel: Lilly unter den Linden (D, 2002)
Regie: Erwin Keusch
Darsteller: Suzanne von Borsody, Cornelia Gröschel, Daniel Morgenroth, Roland Schäfer, Louisa Herfert
Länge: 90 Minuten
16:9, stereo, Videotext, Audiodeskription

Da Lilly keine weiteren Verwandten im Westen hat, möchte sie künftig bei Tante Lena und deren Familie zu leben. Ihre ungewöhnliche Idee, in den Osten gehen zu wollen, wird vom Jugendamt jedoch nicht akzeptiert. Dort hat man andere Pläne mit Lilly. Die nutzt deshalb eine Fahrt mit Pascal, dem ehemaligen Lebensgefährten ihrer Mutter, nach West-Berlin zur Flucht in den Osten.

Lilly (C. Gröschel) und Pascal (D. Morgenroth) haben die Stelle von Rita und Jochen gefunden.

Auch Lillys Mutter war vor 15 Jahren geflohen, sie hatte die DDR aus Liebe zu einem Mann illegal verlassen. Die Flucht hatte damals eine Familientragödie ausgelöst. Auch Lillys Ankunft im Osten führt zu unerwarteten Konflikten und bürokratisch-politischen Verwicklungen. Doch Lilly akzeptiert einfach nicht, dass sie nicht bei ihrer Tante in Jena leben können soll ...


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