Bayerisches Fernsehen - Film & Serie


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Dokumentarfilm Animals in Love - Tierisch verliebt

Regie bei dem ebenso amüsanten wie unterhaltsamen Dokumentarfilm führte Laurent Charbonnier, der unter anderem für die Kameraarbeit des preisgekrönten Dokumentarfilms "Nomaden der Lüfte" verantwortlich war.

Stand: 06.11.2013

Der Dokumentarfilm "Animals in Love - Tierisch verliebt" widmet sich den schier unendlichen Varianten des Paarungsverhaltens in der Tierwelt - von Raubkatzen, Kängurus, Hirschen und Steinböcken bis zu Giraffen, Orang-Utans und Vögeln, selbst Meeresbewohner, Amphibien, Insekten und Spinnentiere werden beleuchtet, insgesamt knapp 80 ausgewählte Arten aus 16 Ländern.

Laurent Charbonniers Naturdokumentarfilm zeigt, wie erfindungsreich Tiere bei der Balz um Partner werben.

In allen Teilen der Erde, zu Land ebenso wie in der Luft oder im Wasser - jedes Jahr beginnt das Umwerben auf ein Neues, mit Balzgesängen und Brunftschreien, im bunten Federkleid, mit aufwändigen Tänzen oder im Kräftemessen der Rivalen um die Gunst der potentiellen Partner.

Mitunter erscheinen die tierischen Protagonisten dabei nur allzu menschlich - Don Juans und Opportunisten, Blender, Versager, Platzhirsche und Aufschneider, aber auch langjährige Paare; kaum eine Variante fehlt in der Tierwelt. Die faszinierende Naturdokumentation über die Verführungskünste im Tierreich zeigt das vielfältige Liebesleben der Tiere in all seinen Facetten und in beeindruckenden Breitwandbildern.

Filminfo

Originaltitel: Animals in Love (F, 2007)
Regie: Laurent Charbonnier
Länge: 79 Min.

Stereo + VT-UT

Regie bei dem ebenso amüsanten wie unterhaltsamen Dokumentarfilm führte Laurent Charbonnier, der unter anderem für die Kameraarbeit des preisgekrönten Dokumentarfilms "Nomaden der Lüfte" verantwortlich war. Die Musik von "Animals in Love - Tierisch verliebt" komponierte Philip Glass ("Koyaanisqatsi - Prophezeiung"), dessen experimentelle Filmmusik die verschiedenen Geräusche der Tierwelt und ihre Balzgesänge ironisch aufgreift.

Dabei wird das Balz- und Paarungsverhalten von knapp 80 Tierarten aus insgesamt 16 Ländern vorgestellt.

Den Kommentar sprach in der französischen Originalfassung übrigens die Schauspielerin Cécile De France ("Hereafter - Das Leben danach"). 2008 war "Animals in Love - Tierisch verliebt" für einen César als bester Dokumentarfilm nominiert.


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