ARD-alpha - Wissenschaft für Schlaflose


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Campus Nacht am 4. August 2017 Bildung und Univers(al)ität

In akademischen Prüfungen geht es immer weniger darum (erlerntes Wissen kreativ zu Neuem zu verbinden und) wissenschaftliche Transferleistungen zu erbringen. Der Vortrag will dem entgegenwirken und arbeitet Bedeutungsdimensionen universitärer Bildung heraus.

Stand: 28.07.2017

Tempel, Süditalien | Bild: picture-alliance/dpa

„Bildung“ ist ein zentrales Thema der Gegenwart. Aber was bedeutet Bildung eigentlich? In der Analyse des Begriffes „Bildung“ geht es letztlich um die Frage, welches Menschenbild dem Bildungsgedanken zu Grunde liegt. Auf der Basis des christlichen Menschenbildes beleuchtet die Vortragsreihe „Bildung und Univers(al)ität“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt grundsätzliche Aspekte des Bildungsbegriffes aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven. Das Wortspiel Univers(al)ität verweist auf zweierlei: Einerseits geht es in der Reihe um „Bildung“ innerhalb der Universität, auch im Hinblick auf die Schule. Andererseits ist auf den Anspruch der Universität, näher hin auf die „Katholische“ Universität verwiesen, die, dem Wortsinn nach, auf einen umfassenden Bildungshorizont hin ausgelegt ist.

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Winfried Böhm
Bildung - Grundidee der abendländischen Kultur

Prof. Dr. Krassimir Stojanov, KU Eichstätt-Ingolstadt
Dimensionen der universitären Bildung

Prof. Dr. Volker Ladenthin, Universität Bonn
Wilhelm von Humboldts Aktualität

Prof. Dr. Gernot Michael Müller; KU Eichstätt-Ingolstadt
Persönlichkeitsbildung in Antike und Gegenwart

Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Universität Zürich
Fehlentwicklung Bologna

Prof. Dr. Wolfgang Schönig, KU Eichstätt-Ingolstadt
Bildungsreform und Schulqualität

Prof. Dr. Thomas Söding, Universität Bonn
Mündig werden: Religiöse Bildung bei Paulus


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