ARD-alpha - Schulfernsehen


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Blum & Blümchen Rosen

Wer rote Rosen schenkt, macht ein symbolisches Liebesgeständnis. Weitaus prosaischer präsentiert sich die weitläufige Verwandtschaft der Rosengewächse: Birne, Brombeere, Erdbeere oder Apfel sind zwar keine blumigen Herzensboten, aber dafür umso schmackhaftere Gaumenschmeichler.

Von: Udo Hampl & Beate Carla Brustmann, ein Film von Sine Maier-Bode

Stand: 27.04.2012

Rosen | Bild: colourbox.com

Rosen sind nicht einfach nur Blumen. Aufgrund ihrer Schönheit, ihres Duftes und auch ihrer Vergänglichkeit gelten sie seit der Antike als Symbol der Liebe. Dem Mythos zufolge aus dem Blut des Adonis erwachsen, waren sie der Liebesgöttin Aphrodite zugeordnet, bei deren Geburt ein Schauer weißer Rosen vom Himmel regnete.

In der Dichtung des Mittelalters steht die Rose zeichenhaft für weltliche wie auch geistige Schönheit und die vollendete Liebe. Im "Rosenroman", einem französischen Versepos aus 13. Jahrhundert repräsentiert sie die Frau schlechthin.

Die christliche Bildsprache sieht in den fünf Blütenblättern der Rose einen Hinweis auf die fünf Wundmale des Heilands und im Rot ihrer Blüte ein Symbol seines am Kreuz vergossenen Blutes. Als Mariensymbol verweist die Rose auf Jungfräulichkeit und Reinheit, auf einer weiteren Bedeutungsebene symbolisiert sie die Verschwiegenheit und das Beichtgeheimnis.

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Was es mit den Rosengewächsen darüber hinaus botanisch auf sich hat, beleuchtet unser Film. Wir zeigen, wie Rosen veredelt und gepflegt werden und präsentieren die Familie der Rosengewächse (Rosaceae). In dieser breit gestreuten Verwandtschaft finden wir nicht nur unsere Zierpflanze, sondern unter anderem auch die Brombeere, den Apfel, die Birne und die Pflaume sowie die Erdbeere, die Mandel und die Hagebutte.


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