ARD-alpha - Kunstraum


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Kunstraum Zoro Babel: "Serpente-Lithophonie"

"Das Serpente-Projekt ist entstanden aus dem Gedanken, dass man das Entstehen von Skulptur und Musikinstrument mitkriegt", meint Zoro Babel zu Beginn seiner Arbeit, die anlässlich des Klang-Skulptur-Festivals in Rümlingen, Schweiz, am 22. und 23. August 2009 zur Realisation kam.

Stand: 29.09.2017

Steinmetze aus Oberitalien schlagen aus dem Serpente-Stein, einem ganz besonderen Schiefer, mit großem Geschick Steinplatten, die von verschiedenen Musikern anschließend als Schlaginstrument benutzt werden. Im Laufe der Zeit wird die Musik immer virtuoser.

"Ich muss immer wissen, wo etwas herkommt. Es ist wie mit dem Schrott auf dem Schrottplatz. Ich denke mir, das habe ich doch schon irgendwo gesehen oder gehört. Dann muss ich mich vom Schrott befreien, um immer wieder weiter nach dessen Herkunft zu bohren, bis es nicht mehr weiter geht. Und dann geht´s ja doch immer wieder weiter."

Zoro Babel

"Zoro Babel, der Mensch mit den offenen Augen, den offenen Ohren, den Sinnen, denen er Freiraum lässt zur Wahrnehmung, bewegt seine Gedanken und lässt seinen Fingern einen langen Zügel, gewissermaßen. Dergestalt entsteht aus scheinbar einfachem Material spannende Musik." Wolf Loeckle in Neue Zeitschrift für Musik.

Biographie Zoro Babel:

Zoro Babel: "Serpente-Lithophonie" | Bild: BR

Zoro Babel wurde 1967 in Peterskirchen geboren, als Sohn von Paul und Limpe Fuchs.
Zwischen 1975 und 1983 Auftritte mit der Gruppe "anima musica"
1983/84 Besuch der "Summer Sessions" in Woodstock.
Zusammenarbeit mit Simon Stockhausen, Alexeij Sagerer und Achim Freyer sowie Josef Anton Riedl.
Verschiedene Performances in New York, Köln, Berlin München, Donaueschingen.




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