ARD-alpha - Campus Magazin


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Berufswahl Medienberufe der Zukunft

Einfache Onlinejournalisten sind auch schon wieder alte Hasen. Wer heutzutage in den Medien Fuß fassen möchte, der kommt um die digitalen Medienberufe der Zukunft nicht herum. Wir stellen die wichtigsten vor.

Von: Christine Memminger/Nicole Schwertner

Stand: 01.06.2015

Frau und Mann am Computer | Bild: colourbox.com; Montage:BR

Social Media Manager:

Facebook, Twitter und Blogs, da treibt sich der Social Media Manager am meisten herum. Seine Aufgabe ist es, täglich neue Posts und Tweets zu setzen, um über Aktuelles des jeweiligen Arbeitgebers zu informieren. Beim Campus Magazin bestückt der Social Media Beauftragte die Facebook-Seite und Twitter. Wichtig ist, dass sich der Social Media Manager bestens in den Netzwerken auskennt. Die meiste Zeit surft er deshalb im Netz.

Datenjournalist:

Bei diesem Beruf musst du Zahlen mögen. Aufgabe des Datenjournalisten ist es, eine große Menge an Daten zusammenzutragen, zu analysieren und auszuwerten. Wenn der Journalist alle Daten beisammen hat, dann überlegt er sich Grafiken und setzt diese um.

Mobile Developer:

Hier ist viel Kreativität und Erfindergeist gefragt. Der Mobile Developer entwickelt nämlich Apps, also mobile Anwendungen.

SEO-Manager:

Sein Terrain ist die große Welt der Suchmaschinen. SEO bedeutet Search Engine Optimization, also sorgt er dafür, dass die Artikel und Filme auch im Netz gefunden werden. Dafür muss der SEO-Manager immer auf dem neuesten Stand sein, was Google, Bing und Co. angeht.

Creative Producer:

Er überlegt sich neue Ideen für verschiedene Sender. Es ist sozusagen für neue Themen zuständig. Oft überarbeitet der Creative Producer auch bestehende Sendungen und gibt neue Impulse.

Foto Designer:

Wenn das Foto erst einmal geknipst ist, fängt die eigentliche Arbeit des Foto Designers erst an. Am Computer bearbeitet er die Bilder digital weiter und macht sie noch ausdrucksstärker oder abstrahiert sie. Dafür braucht er technisches Know-how und vor allem ein gutes Auge für Motive.

Corporate Blogger:

Du solltest schon einmal Erfahrung mit einem eigenen Blog gesammelt haben. Ein Corporate Blogger schreibt dann nicht mehr über seine besten Rezepte oder Reisetipps, sondern bloggt für ein Unternehmen. Denn immer mehr Firmen betreiben ihre eigenen Blogs, um ihre Kunden oder Mitarbeiter über Neuigkeiten zu informieren.

Mobile-Reporter:

In gewisser Weise sind Mobile-Reporter Live-Reporter von vor Ort. Wenn irgendwo was passiert oder eine große Veranstaltung stattfindet, ist der Mobile-Reporter mit seinem Handy oder Tablet unterwegs und berichtet so schnell und so nah wie möglich. Dafür benutzt er bestimmte Apps und Kommunikationskanäle wie Facebook und Twitter. Auch Fotos und kleine Videos veröffentlicht der Mobile-Reporter von unterwegs.

Motion Designer:

Er sorgt für die audiovisuelle Gestaltung von Bewegtbild. Meist ist das eine Animation, die dann in 2D oder 3D umgesetzt wird. Dazu werden Typografien und Grafik-Design angewendet.

Web-Designer:

Wie kann eine Onlineseite noch besser aussehen? Das überlegt sich der Web-Designer. Er erarbeitet Konzepte für Internetseiten und Portale und entwirft ein ansprechendes Layout. Oft ist der Web-Designer auch gleichzeitig Programmierer und kann seine Ideen gleich umsetzen.

3D Compositor:

Immer mehr Filme laufen im Kino schon in 3D, vielleicht zieht die Technik auch bald zu uns ins Wohnzimmer ein. Als 3D Compositor entwirfst du dreidimensionale Landschaften und Szenen. Meist mischt der 3D Compositor dafür reelle und virtuelle Umgebungen. Neben technischem Know-how braucht er also auch ein gutes Gespür für Raum, Licht und Schatten.


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