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Die maiTUM – das große Maifest an der TU München Vier ultimative Tipps für deine Uni-Party

Sie sind die Macher der größten Ersti-Party Süddeutschlands, organisieren jedes Jahr eigene Festivals wie das Tunix oder das Garnix-Festival und in diesem Jahr auch die maiTUM. Uns haben die Party-Profis von der TU München ihre Geheimtipps verraten, mit denen auch deine Uni-Party ein Erfolg wird.

Stand: 09.05.2016

1. Verteile Aufgaben im Team

Die Studierenden an der TU setzen auf eine Teamkonstellation, bei der Bereichs- oder Standleiter für mehrere Helfer verantwortlich sind. Koordiniert werden sie von einem Veranstaltungsleiter, mit denen sich die Standleiter regelmäßig austauschen. Wichtig: Oft scheitert es am Abbau, denn wer will nach der Party noch stundenlang Kabel schleppen und den Boden schrubben? Gemeinsame Aktionen abseits der Organisation stärken das Teamgefühl und sorgen so dafür, dass niemand die Gruppe im Stich lässt. Experimentiert haben die TU’ler aber auch mit einem Pfand-System: 20 Euro Essensmarken wenn du zur Abbau-Schicht kommst .. gibt es nur zurück, wenn man seine Schichten und Aufgaben erfüllt hat.

2. Erfinde das Rad nicht jedes Mal neu

Jedes Semester gibt es neue Leute im Team, die alten Hasen nehmen oft ihr Wissen mit. Dann muss jedes Mal das Rad neu erfunden werden: Wie viel Bier wurde letztes Mal bestellt, wie viel wurde getrunken, wie viel Essen muss organisiert werden? Die Party-Experten von der TU setzen auf ein ausgeklügeltes Protokollierungssystem und geben Wissen von Generation zu Generation weiter.

3. Kalkuliere richtig – und manchmal auch quer!

Gastronomie, Getränke Technik – aufs Jahr gerechnet kommen große Summen zusammen. Hier gibt’s großes Sparpotenzial, wenn alle an einem Strang ziehen: Wählen die einzelnen Fachschaften den gleichen Lieferanten für ihre Partys, können Mengenrabatte ausgehandelt werden. Bei der Technik heißt es: nachhaltig denken. Schon bei wenigen Veranstaltungen ist es oft sinnvoll, Scheinwerfer oder Sound-Anlage anzuschaffen, statt sie jedes Mal anzumieten. Außerdem: Veranstaltungen immer im Kontext der anderen sehen – so können Verluste bei der einen Party durch Gewinne bei der anderen Veranstaltung wieder wett gemacht werden. Praxis-Tipp: Während der Party landen schnell mehrere tausend Euro in den Kassen. Da braucht es einen Finanzwart, der den Überblick behält und regelmäßig das Geld abholt.

4. Informiere dich über nötige Genehmigungen und Auflagen

Je nach Größe der Veranstaltung gilt die Versammlungsstättenverordnung, die Party muss dann auch bei der Ordnungsbehörde oder beim Kreisverwaltungsamt angemeldet werden. Die macht dann Auflagen, die eingehalten werden müssen, wie zum Beispiel, dass Flucht- und Rettungswege stets freigehalten werden müssen. Möglicherweise ist es sinnvoll, Veranstaltungen kleiner zu halten, um nicht unter die Auflagen für sehr große Veranstaltungen zu fallen. 5.000 Personen ist hier die magische Grenze – ab da wird die Party für die Behörden zur Großveranstaltung. Das bedeutet sehr großen Verwaltungsaufwand und damit auch höhere Kosten.

Vielen Dank ans Team vom AStA der TU-München für die Unterstützung unserer Dreharbeiten, insbesondere an Markus Pautz vom AStA-Filmteam.


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