ARD-alpha - Campus Magazin


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Flüchtlinge Hier helfen Studierende

Viele Studierende wollen Flüchtlingen helfen, aber sie wissen nicht wie. Hier haben wir Projekte von jungen Leuten und Studenten zusammengestellt, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

Von: Linda Zahlhaas

Stand: 09.10.2016

Deutschunterricht für Flüchtlinge | Bild: picture-alliance/dpa

Münchner Mentoren

Die Münchner Mentoren vermitteln ehrenamtlich Vormünder, Paten oder Pflegefamilien für junge unbegleitete Flüchtlinge. Durch die Patenschaften haben Flüchtlinge eine faire Chance in Bezug auf Bildung, Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland. Der Student Timm ist seit einem Jahr Pate eines afghanischen Flüchtlings, über seine Erfahrungen und die Verantwortung, die er als Pate hat, spricht er mit dem Campus Magazin. Hier geht’s zum Interview:

Fahrräder für Flüchtlinge

Daniel ist Blogger. In seinem Blog gibt’s alle News rund ums Fahrrad. Die Flüchtlingskrise lässt auch ihn nicht kalt, deswegen hat er eine Deutschland-Karte mit allen Fahrrad-Projekten für Flüchtlinge erstellt. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 200 Projekte. Hier siehst du, wo es in deiner Nähe Fahrrad-Projekte mit Flüchtlingen gibt.

Rollen für Flüchtlinge

Der Student Ben Waldow hat auf seine ganz eigene Art auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam gemacht. Er hat sich sein Longboard gepackt und ist damit die Strecke von Witten nach Hannover gefahren. Auf dem Weg hat er mit Schulen, Flüchtlings-Organisationen und anderen Institutionen gesprochen - und währenddessen Geld für Flüchtlinge gesammelt. Während seiner ganzen Reise hat er live dazu auf seinem Twitter Account @BenstenW (#rolling4refugees) getwittert.

Flüchtlinge unterrichten deutsche Studierende in Afghanisch

Zum zweiten Mal hat das Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU in diesen Semesterferien einen zweiwöchigen Intensivkurs afghanisches Persisch angeboten. Das Besondere an dem Kurs: Der Kurs beinhaltet tägliche Konversationen mit afghanischen Flüchtlingen der Schlau-Schule München.

"Ein einmaliges Erlebnis! Teilweise aber auch nicht einfach für beide Seiten: Afghanen, die wieder mit ihrer Kultur und ihrer Sprache konfrontiert wurden, aber auch ihre traumatischen Erlebnisse, die dann für einige unserer Studierenden nicht einfach zu 'schlucken' waren. Im Endeffekt war es allerdings eine Win-Win-Situation. Nach zwei Wochen waren sich alle einig: Wir können nicht nur lesen und schreiben, sondern auch reden und haben sehr viel über Afghanistan, seine Menschen und seine kulturelle Vielfalt gelernt. Auch Kontaktbarrieren und Vorurteile wurden abgebaut. Ich bin sehr zufrieden."

Fazit von Angela Parvanta

Flüchtlinge wohnen mit Studenten

In dem Wohnheim der Hilfsorganisation Condrobs e.V. in der Kistlerhofstraße in München werden Studenten gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen wohnen. Die Studenten unterstützen die Flüchtlinge darin, ihren Alltag zu meistern. Wie beide Seiten voneinander profitieren sollen, erklärt der Leiter des Projekts im Interview mit den Kollegen von Puls. Hier geht’s zum Interview:


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