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Geschäftsführerin Science-LAB Stuchtey, Sonja

Sonja Stuchtey ist Unternehmensberaterin und Initiatorin des Förderprogramms "Science-Lab". "Science-Lab" ist eine unabhängige und gemeinnützige Bildungseinrichtung, die Kindern helfen soll, ihre naturwisschaftlichen und technischen Fähigkeiten zu entwickeln.

Stand: 12.01.2012
Sonja Stuchtey zu Gast im alpha-Forum | Bild: BR

"Und dann gibt es eben auch immer etwas Wunderschönes, wenn Kinder in Gruppen arbeiten: Die Kinder werfen sich ihre Vermutungen wie bei einem Pingpongspiel gegenseitig zu. Dabei lernen sie also erstens dieses genau Beobachten und sie lernen, präzise Fragen zu stellen. Aber sie lernen auch, die Ideen anderer aufzugreifen und zu reflektieren und vielleicht mit einer Ergänzung wieder zurückzuspielen. Es ist wirklich sehr, sehr schön zu sehen, wie Kinder im Alter von vier, fünf oder sechs Jahren in ein vertieftes Fachgespräch einsteigen und überlegen, warum die Kerze unter dem Glas ausgegangen ist oder warum der Luftballon groß wird, wenn wir Essig und Backpulver oder Natron mischen. Da kommen eine ganze Menge Ideen auf, von denen manche für uns Erwachsene im ersten Moment absurd erscheinen. Aber wenn man sich das aus dem Kinderblickwinkel anschaut, dann stellt man fest, dass das gute Ideen sind, Ideen, die die Kinder im Gespräch entwickelt haben. Darum geht es."

Sonja Stuchtey

Zur Person

  • Geboren
  • 1972 in Köln
  • Ausbildung
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz
  • Beruf
  • Unternehmensberaterin

Funktionen und Ämter

  • Aktuelle Funktion
  • Geschäftsführerin Science-Lab
  • Ämter/berufliche Stationen
  • Unternehmensberaterin bei Booz Allen & Hamilton in München
  • Selbstständige Managementberaterin in Starnberg
  • 2002 Gründung der Science-Lab GmbH & Co. KG.

Veröffentlichungen

  • Das große Forscherbuch vom Körper, Würzburg: Arena, 2011.
  • Das große Forscherbuch für Kinder, Würzburg: Arena, 2008.
  • Staunen, forschen, entdecken, Freiburg im Breisgau: Herder, 2006.

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