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Meine Uni-Stadt Bayreuth

Ankommen in der Provinz: Julius Glaser aus München und Jun Xu aus Shanghai brauchten ein bisschen Zeit, um die Vorteile der kleinen bechaulichen Unistadt Bayreuth zu entdecken.

Von: Monika Sarre-Mock

Stand: 03.07.2014

Von einer asiatischen Metropole in die oberfränkische Provinz: Für Jun Xu, BWL-Student aus Shanghai, ist das 75.000 Einwohner zählende Städtchen Bayreuth der erste Kontakt mit Europa. Vieles war neu und ungewohnt, vor allem vermisste er das pulsierende Leben seiner Heimatstadt. Geholfen sich schnell in Bayreuth wohlzufühlen, hat ihm die lebendige Studentenszene.

"Ich finde den Campus ganz schön mit so viel Wiese, Bäume, und ich finde, die Uni ist ganz international. Hier gibt es nicht nur chinesische Studenten, sondern auch Studenten aus allen Länder der Welt, und das finde ich ganz cool."

Jun Xu

Inzwischen faszinieren den Chinesen, der seine Master-Arbeit in Bayreuth schreibt und oft bis nachts über den Büchern sitzt, die alten historischen Gebäude oder  das Kopfsteinpflaster, das es im modernen Shanghai so nicht gibt.

Auch Julius Glaser aus München, der in Bayreuth einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen macht, hatte anfangs einen leichten Kulturschock.  Wie Jun Xu vermisste er das Angebot und die Abwechslung der Großstadt. Inzwischen weiß Julius aber die Vorteile der fränkischen Kleinstadt zu schätzen. Kurze Wege, klein und überschaubar, niedrige Lebenshaltungskosten und die Richard-Wagner-Festspiele:

"Zu Bayreuth sag ich immer gerne: klein aber fein. Es gibt hier alles was man braucht. Die Stadt ist manchmal ein bisschen verspießt, muss man auch wissen, aber es gibt hier zu viele Studenten dafür, um zu sagen, dass es hier schlecht wäre deswegen. Also von daher würde ich sagen sollte man auf jeden Fall mal eine kleine Zeit in Bayreuth verbringen."

Julius Glaser


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