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Wissenschaftstage 2014 Waldmonitoring aus dem Weltall

Die Fläche wertvoller, Sauerstoff spendender Waldgebiete nimmt weltweit immer rasanter ab. Zur Dokumentation dieser Entwicklung wird inzwischen das Waldmonitoring durch Satelliten eingesetzt.

Stand: 28.09.2015

Wenn sich die Landwirtschaft weiterhin im bisherigen Tempo weltweit ausbreitet, werden die letzten Tropenwälder in weniger als 200 Jahren verschwunden sein und damit der wichtigste Sauerstofflieferant unseres Planeten. Um dem ökologischen Selbstmord entschiedener entgegentreten zu können, braucht es klare Daten über die verbliebenen Flächen und den Zustand der Tropenwälder. Mit dem Blick aus dem Weltraum durch Satelliten lassen sich inzwischen einzelne Flächen bis zu 500qm Genauigkeit analysieren. Neue, durch diese Satellitendaten entstandene, Computermodelle dokumentieren die viel zu geringe Aufforstung und das Ausmaß von Waldbränden. So können sie zu wichtigen Entscheidungshilfen werden, um das Desaster aufzuhalten.

Gliederung des Vortrags:

  • Waldmonitoring durch Satelliten zur Erfassung der Wälder auf der Erde
  • Analysen zu Waldveränderungen durch Sturmbruch und Feuer
  • Computermodelle für den Schutz des Tropenwaldes


Prof. Dr. Thomas Knoke ist Leiter des Fachgebiets für Waldinventur und nachhaltige Nutzung an der Technischen Universität München.

Die Sendereihe "Münchner Wissenschaftstage 2014"

Wohin geht unsere digitale Reise? Einblicke in die neuesten digitalen Technologien und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gaben die Münchner Wissenschaftstage 2014. Bei dieser Vortragsreihe referieren Wissenschaftler über die Veränderungen durch das Internet und die Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dabei werden auch künftige Entwicklungen aufgezeigt.


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