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Wissenschaftstage 2014 Vernetzte Software im Fahrzeug

In dem Forschungsprojekt „Adaptive City Mobility“ hat die Zukunft schon begonnen: Das City eTaxi ist so aufgebaut, dass es nur durch den Aufruf unterschiedlicher Apps mal als Taxi, mal als Firmenwagen fungiert.

Stand: 15.08.2015

Je größer Städte werden, desto mehr Probleme bereitet der Individualverkehr hinsichtlich Lärm- und Umweltbelastung, Stau und Parkplatzbedarf. Eine Lösung stellen E-Autos und Car-Sharing dar, am besten in Kombination. Im Forschungsprojekt „Adaptive City Mobility“ wird ein Elektroauto mit komplett neuem Software-/Hardwarekonzept entwickelt. Durch den Aufruf unterschiedlicher Apps kann dasselbe Fahrzeug mal als Pizza-Lieferwagen, mal als Dienstwagen für Monteure oder auch zum Personentransport eingesetzt werden. Da so die Autos häufiger genutzt werden, entlastet man Parkräume, die relativ teuren E-Autos werden besser ausgelastet und die Luft in den Städten wird weniger belastet. Denn der Elektroantrieb gilt als der „sauberste Motor“ der Mobilität.

Die Soziologin, Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin Susanne Baumer ist seit zehn Jahren bei der Fraunhofer-Gesellschaft in München tätig. Dort ist sie unter anderem für die Koordination der Strategieplanung des Instituts für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik mitverantwortlich. In diesem Bereich befasst sich die aktuelle Forschung neben der Entwicklung von Elektroautos, auch mit Telekommunikation und Kommunikationstechnik in Fahrzeugen und Industrieanlagen.


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