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Wissenschaftstage 2014 Kriminalität im Internet

Minderjährige werden im Netz zu Tätern und Opfern. Nicht nur so genannte Klein-Betrüger nutzen Online-Medien für strafbare Handlungen.

Stand: 29.08.2015

Die Täter können – oft ohne größeren technischen Aufwand – in kürzester Zeit eine große Zahl möglicher Opfer erreichen, über weite Entfernungen und Grenzen hinweg. Wer und wo sie wirklich sind, lässt sich häufig kaum feststellen. Der Beitrag greift beispielhaft drei unterschiedliche Erscheinungsformen von Internet-Kriminalität heraus: Beim „Phishing“ von Passwörtern und anderen Zugangsdaten wird versucht, Zugriff auf fremde Online-Banking-Konten zu gewinnen und sich auf Kosten der geschädigten Bankkunden zu bereichern. Auch beim Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten (Filmen, Musiktiteln usw.) kann man sich strafbar machen. Und schließlich hat sich, gerade unter Jugendlichen, inzwischen auch das „Mobbing“ von Mitmenschen ins Internet verlagert und dort teilweise sogar eine neue Qualität erreicht – manchmal sogar in strafbarer Weise.

Prof. Dr. Andreas Popp hat einen Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Straf- und Prozessrecht, IT-Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Konstanz.


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