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Wissenschaftstage 2014 Digitale Technik in der Archäologie

Auch in der Archäologie haben neue Techniken wie 3D-Scanner und digitale Fotografie Einzug gehalten. Die digitalisierte Archäologie bietet für die Wissenschaftler neue und manchmal auch verblüffende Erkenntnisse.

Stand: 18.07.2015

Während Archäologen früher mühevoll Skizzen in Handarbeit anfertigten, haben digitale Fotografie und 3D-Scanner in der täglichen Ausgrabungsarbeit Einzug gehalten. Und das Internet ermöglicht den weltweiten Austausch von Abbildungen der gefundenen Reliefs und Bilder. Durch die digitale Fotografie ergeben sich oft auch neue überraschende Erkenntnisse, die mit dem bloßen Auge gar nicht möglich wären. Der heute immer wieder eingesetzte 3D-Scanner ermöglicht es zum Beispiel exakte Kopien der berühmten Büste der Nofretete zu erstellen, die anderweitig kaum zu realisieren wären.

Gliederung:


1. Vorstellung der Ausgrabungsstelle der antiken Stadt Naga nahe der sudanesischen Hauptstadt Khartum
2. Einsatz von digitaler Fotografie bei Säulen-Reliefs und Bildern
3. Einsatz von 3D-Scannern bei der Büste der Nofretete für genaue Kopien
 

Dr. Sylvia Schoske ist Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München.

Die Sendereihe "Münchner Wissenschaftstage 2014"

Wohin geht unsere digitale Reise? Einblicke in die neuesten digitalen Technologien und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gaben die Münchner Wissenschaftstage 2014. Bei dieser Vortragsreihe referieren Wissenschaftler über die Veränderungen durch das Internet und die Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dabei werden auch künftige Entwicklungen aufgezeigt.


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