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Wissenschaftstage 2014 Digitale Technik in der Umweltforschung

Die Ökosphäre beobachten und ihre natürlichen Abläufe verstehen – Satelliten liefern Aufnahmen aus dem All, die Veränderungen wie etwa das Abholzen der Regenwälder genau dokumentieren.

Stand: 05.08.2015

Urwälder werden gerodet und abgebrannt. Sie weichen Siedlungsraum, Ackerfläche und Industriegebieten. Wo heute die Städte zu Mega-Citys zusammenwachsen, gediehen einst Ur-Mischwälder. Beobachtet wird diese Entwicklung aus dem Weltall: Fast tausend aktive Satelliten ziehen ihre Bahnen um die Erde. Die „Erdbeobachter“ sind hauptsächlich im Auftrag von Militärs und Geheimdiensten unterwegs. Aber auch für Klimaforscher, Umweltschützer und Hilfsorganisationen gehören die Satellitendaten inzwischen zu den unerlässlichen Hilfsmitteln ihrer Arbeit. Besonders in Gegenden, wo Regierungen den Zugang verweigern, sind die Aufnahmen der Satelliten häufig die einzige Quelle für Informationen über den Zustand der Ökosphäre, Brandrodungen und Naturkatastrophen. Wie werden diese Daten gewonnen und verarbeitet? Wie verändern sie unsere wissenschaftliche Methodik und unsere Sicht auf Vorgänge in der Umwelt?

Prof. Dr. Ralf Ludwig ist Professor für Geographie und geographische Fernerkundung am Department für Geographie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Sendereihe "Münchner Wissenschaftstage 2014"

Wohin geht unsere digitale Reise? Einblicke in die neuesten digitalen Technologien und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gaben die Münchner Wissenschaftstage 2014. Bei dieser Vortragsreihe referieren Wissenschaftler über die Veränderungen durch das Internet und die Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dabei werden auch künftige Entwicklungen aufgezeigt.


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