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Wissenschaftstage 2014 Automatisierter Straßenverkehr der Zukunft

„Fahrerassistenzforschung“ klingt kompliziert, soll aber vieles einfacher und komfortabler machen. Vor allem das Stehen im Stau.

Stand: 29.08.2015

Das automatisierte Fahren erprobte man bei der Hamburger Hochbahn schon in den 1960er Jahren. Erklärtes Ziel des Verkehrsunternehmens waren hauptsächlich Kosteneinsparungen im Fahrgastbetrieb. Beim motorisierten Individualverkehr, der täglich über Straßen und Autobahnen rollt, sieht die Sache anders aus. Die Fahrerassistenzforschung verfolgt hier in der Entwicklung vor allem das Ziel weiterer Automatisierung. Dem liegt eine Idee zugrunde, die bereits auf der Weltausstellung 1939 in New York präsentiert wurde: Fahrer-Assistenzsysteme sollen schwierige Situationen besser meistern können als menschliche Fahrer. Das würde einen Gewinn an Sicherheit bedeuten: nicht nur für die Fahrer selbst, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer. Insgesamt stellen die Forschungsbemühungen in dieser Richtung einen notwendigen Schritt dar, dem immer weiter steigenden Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen.

Dr.-Ing. Werner Huber ist Bauingenieur und in leitender Funktion im Bereich Forschung und Technik bei der BMW Group in München tätig.


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