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Wissenschaftstage 2014 3D-Imaging in der Biologie

Wir kennen sie aus der Medizin: Hochauflösende bildgebende Verfahren in 3D wie die Magnetresonanz- oder Computertomographie. Auch in der biologischen Forschung liefern sie wertvolle Erkenntnisse.

Stand: 05.08.2015

Eine dreidimensionale Wirklichkeitswiedergabe wird unter anderem durch das Laserscanning ermöglicht. Damit bezeichnet man das zeilen- oder rasterartige Überstreichen von Oberflächen mit einem Laserstrahl, um diese mittels einer Abtastung zu vermessen und ein dreidimensionales Bild zu erzeugen. Heute bereits gebräuchliche abtastende Verfahren in der Biologie gehen weit darüber hinaus. Mittels Magnetresonanz- und Computertomographie können erstaunliche Ergebnisse erzielt werden. Als besondere Vorteile gelten hier: Die fixierte Probe bleibt intakt, wird weder zerschnitten noch geöffnet, und die Erfassung für eine dreidimensionale Wiedergabe ist bereits innerhalb weniger Minuten abgeschlossen.

Professor Dr. Gerhard Haszprunar ist Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Zuvor hatte er einen Lehrstuhl für „Systematische Zoologie“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne.

Die Sendereihe "Münchner Wissenschaftstage 2014"

Wohin geht unsere digitale Reise? Einblicke in die neuesten digitalen Technologien und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gaben die Münchner Wissenschaftstage 2014. Bei dieser Vortragsreihe referieren Wissenschaftler über die Veränderungen durch das Internet und die Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dabei werden auch künftige Entwicklungen aufgezeigt.


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