ARD-alpha

Denkzeit Was haben wir zu verlieren?

Samstag, 13.01.2018
22:30 bis 23:45 Uhr

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ARD-alpha

Podiumsdiskussion, Aufzeichnung vom 23.10.2017
Veranstalter: Bayerische Architektenkammer
Veranstaltungsort: Bayerische Architektenkammer
Pressetext
Ob aus ökologischer, ökonomischer, militärischer oder sozialer Sicht – viel zu verlieren hat eigentlich nur der, der viel hat! Da ist zum einen die Bildung. Bildung ist keine Ansammlung von Daten und Fakten. Es ist die Verwandlung von Wissen in Bewusstsein. Wenn der Mensch die Chance hatte, sich dieses Bewusstsein zu erwerben, dann hat er die Verpflichtung, sich entsprechend zu verhalten. Natürlich kann man Bildung ignorieren, oder verraten. Das scheint in vielen Bereichen zu passieren, machen wir uns freiwillig zu Idioten? frägt Gert Heidenreich, ein Münchner Schriftsteller.
Zum anderen ist da die rechtliche Souveränität. Feststellbar ist in Europa ein starker Wunsch nach nationaler Eigenständigkeit. Wie stark ist der Rechtsstaat, wie gut funktioniert demokratische Kontrolle ?
Und die Rolle der Architekten in der Gesellschaft? Sie sehen sich als Spiegel der Gesellschaft. Ihre Aufgabe besteht grundlegend in der Erhaltung demokratischer Werte. Mit ihrer Tätigkeit leisten sie einen kulturellen Beitrag, aber wie hoch ist das Maß an Unfreiheit, der Zwang zur Kommerzialisierung? War das jemals anders?
Was steht auf dem Spiel und wie können wir gegensteuern?
Darüber diskutieren nach einleitenden Worten von Prof. AA Dipl. Lydia Haack,
Architektin, Stadtplanerin, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer:
Gert Heidenreich, Schriftsteller, München;
Prof. Dipl.-Ing. Markus Allmann, Architekt, Allmann Sattler Wappner Architekten, München;
Dr. Andreas Zielcke, Rechtsanwalt und Autor, Süddeutsche Zeitung, München;
Moderation:
Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Eine Produktion von
ARD-alpha
©Bayerischer Rundfunk 2017

Redaktion: Angela Schmid

"Denkzeit" ist die Reihe, die zum Mit-, Nach - und Weiterdenken anregt. Einmal wöchentlich werden Vorträge, Symposien, Podiumsdiskussionen oder Lesungen dokumentiert. Die "Denkzeit" bietet unseren Zuschauern die Möglichkeit, immer mittendrin und dabei zu sein, wenn Themen aus Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur referiert und diskutiert werden.