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"Unsterblichkeit ist nicht jedermanns Sache" Ein Kurt-Schwitters-Porträt

Ein Kurt-Schwitters-Porträt | Bild: Saarländischer Rundfunk

Nacht auf Samstag, 27.02.2016
00:15 bis 01:00 Uhr

ARD-alpha
1982

Kurt Schwitters, geboren 1887 in Hannover, war Schriftsteller, Maler, Plastiker, Architekt, Aktionskünstler, Propagandist, Theoretiker, Rezitator, Typograph und Werbefachmann. Er arbeitete immer zugleich gegenständlich und abstrakt an Bildern und Texten, und er war sein eigener Manager, Schauspieler, Layouter und Herausgeber. Die Verbindung von Kunst und Leben war für ihn selbstverständlich. Das Gesamt-Kunstwerk sollte in immer neuen Anläufen im "MERZBAU" verwirklicht werden. Der Film versucht einen Blick auf "den ganzen Schwitters" zu werfen und stellt Proben aus allen Arbeitsbereichen vor. Schwitters war weniger Maler in eigentlichem Sinn, als vielmehr "Malerkünstler", dessen Collagen Ausdrucksmittel der abstrakten Kunst mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verknüpften. Auch in seiner Dichtung, die eine Weiterentwicklung des Dadaismus darstellt, drückt sich Schwitters Experimentierfreudigkeit aus Die Nationalsozialisten rechneten die Werke Schwitters zur "entarteten Kunst" und zwangen ihn 1937 zur Emigration. Gedreht wurde an den wichtigsten Orten der Schwitters-Lebensstationen: Hannover, Lysaker, Djupvasshytta, Molde, London und Ambleside, wo der Künstler 1948 starb.

Redaktion: Gábor Toldy

Mai 2016

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