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Wahlhilfe für Unentschiedene Statt Parteiprogramme lesen: Wahl-O-Mat benutzen

Wer noch nicht weiß, wem er bei der Bundestagwahl seine Stimme geben will, findet im Internet seit heute eine Hilfestellung. Der Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung ist online.

Von: Daniel Pokraka

Stand: 30.08.2017

Lächelnde Münder von Wahlplakaten zur Bundestagswahl 2017  | Bild: picture-alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Eine höhere Dieselsteuer, eine Obergrenze für Asylbewerber, mehr Geld für Sozialwohnungen, mehr Videoüberwachung, mehr Geld für Verteidigung, eine Impfpflicht für Kinder – das sind nur einige der 38 Themen, über die man online abstimmen kann, mit Ja, Nein oder neutral.

So funktioniert der Wahl-O-Mat

Wer will, kann Fragen, die ihm besonders wichtig sind, stärker gewichten. Dann vergleicht der Wahl-O-Mat die Antworten des Nutzers mit den Aussagen der Parteien – und zeigt ihm in einer Rangliste an, welche Partei seinen Überzeugungen am nächsten kommt.

Wahl-O-Mat beeinflusst viele Wähler

Der Bundeszentrale für politische Bildung zufolge richten viele Nutzer ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl nach dem Wahl-O-Mat aus: bpb-Präsident Krüger sagt, eine Evaluation habe ergeben, dass 90 Prozent der Nutzer entweder die Partei wählen, mit der sich die größten Schnittmengen ergeben haben oder zumindest eine Partei, die vorne mit dabei war.  

2013 nutzten 13,3 Millionen Menschen den Wahl-O-Maten

Die Zahl der Nutzer ist demnach beträchtlich. Laut Bundeszentrale für politische Bildung haben bei der Bundestagswahl vor vier Jahren mehr als 13 Millionen Menschen den Wahl-O-Mat genutzt. Hier der Link zum Wahl-O-Mat

 


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