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Claudia Fenzel kocht Italienischer Schweinsbraten

Von ihrer Liebe zur italienischen Küche hat sich Landfrau Claudia Fenzel heute hinreißen lassen und ihr Schweinsbraten bekommt ein wenig "dolce Vita" ab. Mit Tomaten, Wein, Rosmarin, Fenchel und Zitronen verwöhnt sie die bayerische Schweinsschulter. Und die dankt es nicht nur mit außergewöhnlichem Geschmack, sondern auch mit einer reschen Kruste!

Stand: 11.11.2015

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Rezept für 4 Personen

Italienischer Schweinsbraten

  • 1,2 kg Schweineschulter
  • 1 Zitrone
  • 2-3 Zweige Rosmarin, Nadeln gezupft, grob geschnitten
  • 1 ½ EL Fenchelsamen
  • Salz, Pfeffer zum Würzen
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 1-2 Zwiebeln, geschält, gewürfelt
  • 200 ml Weißwein
  • Wasser zum Aufgießen

Zubereitung
Backofen auf 220 Grad Heißluft oder Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Fenchelsamen im Mixer oder einer Gewürzmühle grob mahlen. Zitronenschale, Rosmarin und Fenchelsamen zu einer Gewürzmischung vermengen. Schweineschulter von allen Seiten gut salzen und pfeffern und mit der Gewürzmischung einreiben. Restliche Gewürzmischung, Zwiebeln und Tomate in eine Bratreine geben und das Fleisch mit der Hautseite nach unten daraufsetzen. Wasser angießen, sodass der Boden ca. 2 bis 3 mm bedeckt ist. Die Form mit Alufolie abdecken und für 15 Minuten in den Ofen schieben. Braten danach wenden, die Schwarte mit einem scharfen Messer oder Tapetenmesser in feine Rauten schneiden und mit der Hautseite nach oben wieder ins Rohr schieben. So lange weiterbraten, bis das Wasser verdampft und die Zwiebeln schön gebräunt sind. Jetzt mit dem Weißwein aufgießen. Den Braten ca. 1,5 bis 2 Stunden weiterbraten und dabei immer wieder etwas Wasser angießen und die Kruste überpinseln. Sobald kein rosa Fleischsaft mehr austritt oder das Fleisch im Kern eine Temperatur von 70 Grad hat, ist der Schweinebraten fertig. Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch vor dem Anschneiden noch etwas ruhen lassen.

Tipp

Wer gerne viel Soße hat, kann auch noch etwas Schweinebauch (Wammerl) mitbraten.

Rosmarinbratkartoffeln

  • 800 g festkochende Kartoffeln, als Pellkartoffeln gekocht, vom Vortag
  • 2-3 Zweige Rosmarin, Nadeln gezupft, grob zerkleinert
  • Salz, Pfeffer zum Würzen
  • Butter zum Braten

Zubereitung
Kartoffeln in Viertel oder Achtel teilen. Ein kleines Stück Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln hineingeben. Nicht wenden, sondern bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Erst dann einmal wenden und wieder anbraten. Erst, wenn die Kartoffeln die gewünschte Bräune haben, die Rosmarinnadeln zugeben, kurz mitrösten und die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp

Am besten gelingen die Kartoffeln in einer Eisenpfanne. Diese nach Möglichkeit nie für Fleisch verwenden, sondern nur für Bratkartoffeln oder Gemüse.

Anrichten
Den Schweinebraten in Scheiben schneiden und mit der Soße und den Kartoffeln anrichten.

Tipp

Dazu passt ein gemischter Blattsalat.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Claudia Fenzel!


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